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Aktuelle Ausgabe

Ausgabe 04/2018

16.02.2018

Unsere Themen:

Im Herkunftsland zählen die Niederländischen Hochflieger zu den Traditionsrassen, wenn auch die große Zeit der Zuchten aus der Kernregion Amsterdam längst vorbei ist. In den vergangenen Jahren konnte man neue Entwicklungen in dieser Rasse beobachten, die für einen Aufschwung und neue Interessenten sorgen. Diese zeitgemäße Modernisierung zeigt sich vor allem in einer kraftvolleren Figur mit voller Brust und durchgehender, voll ausgeformter Unterlinie. Die Stirn ist voller und der Schnabel wird annähernd waagerecht getragen. Autor Remco de Koster zieht eine positive Zwischenbilanz.

Ursprünglich verfügten die Krüper über elf Farbenschläge. Dies waren die Schwarzen, Gesperberten, Schwarz-Weiß- und Schwarz-Gelbgedobbelten, Silberhalsigen, Rebhuhnfarbigen, Gelb-Schwarzgerieselten, Schwarz-Weißgescheckten, Blau-Gesäumten, Gelben und Weißen. Von den Genannten sind neben dem schwarzen Hauptfarbenschlag heute die Weißen, Gesperberten, Schwarz-Weiß- und Schwarz-Gelbgedobbelten sowie die Rebhuhnhalsigen anerkannt. Die übrigen Varianten gingen über die Jahrzehnte hinweg verloren oder fanden keinen Eingang mehr im Standard.

Der Werdegang unserer gelben Zwerg-Orpington ist keineswegs linear und ein wirklicher Startpunkt für eine intensivere Beschäftigung mit dem Farbenschlag scheint kaum mehr zu ermitteln. Dabei können wir ihren Ursprung sowohl hierzulande als auch in England vermuten. Glauben wir den wenigen vorhandenen Quellen, so dürften die Gelben derzeit in etwa ihren 100. Geburtstag begehen. Selbstverständlich dürfen wir uns die anfänglichen Tiere nicht so vorstellen, dennoch lohnt es sich, noch einmal auf die Anfänge zu schauen. Darin sehen wir auch die Gesamtentwicklung der Zwerg-Orpington sehr gut dokumentiert.

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