Aktuelle Ausgabe

Geflügelzeitung 2-2020 Titelbild Rote Erdtauben

Zweimal im Monat erscheint Montags die neue Ausgabe der Geflügelzeitung. Von Großwassergeflügel bis zu Tiergesundheit, Haltung und Zucht informiert die Geflügelzeitung die Geflügelzüchter über alle wichtigen Informationen, die neusten Züchtungen und Tierschauen.

Neben den Informationen zur aktuellen Ausgabe finden Sie auf dieser Seite das Editorial sowie das Inhaltsverzeichnis als herunterladbares PDF.

Unsere Themen GZ 2/2020

Bekanntlich sind die meisten Wildtauben überwiegend in den Bäumen und somit in der Höhe anzutreffen. Der Aufenthalt am Boden dient dann vornehmlich der Nahrungsaufnahme. Jedoch gibt es auch Wildtauben, die den Großteil des Tages am Boden verbringen. Die sogenannten Erdtauben sind mit ihren langen Beinen gut an das Leben am Boden angepasst. Ferner kennzeichnet sie eine gedrungene, wachtelähnliche Gestalt, weshalb sie aufgrund der Ähnlichkeit im Englischen auch als „Wachteltauben“ bezeichnet werden. Eine dieser Arten ist die Rote Erdtaube.

Die Geschichte der Strupphühner ist wahrlich in vieler Hinsicht interessant. Die Rasse ist in der älteren deutschsprachigen Fachliteratur besser und öfter dokumentiert als viele andere Rassen. Strupphühner hatten aber in der Vergangenheit nie einen großen Züchterkreis in Deutschland. Im Bereich der oberen kritischen Umgebungstemperatur haben Strupphühner eine besondere Bewältigungschance. Sie können infolge des Entfallens einer geschlossenen Federdecke leichter und mehr Wärme über die Haut abgeben. Außerdem wirken die luftigen Zwischenräume zwischen den aufgestellten Federn wärmeisolierend.

Auch 30 Jahre nach ihrer Anerkennung als neue ausländische Rasse sind die Französischen Sottobanca in Deutschland eine seltene Rasse. Das ist eigentlich verwunderlich, denn große Tauben im kompakten Typ – um es mal so zusammenzufassen – kommen allgemein gut bei den Taubenzüchtern an. Außerdem hat der Sottobanca eine Haube, und damit sind nur die wenigsten Formentauben ausgestattet. Wenn sich neue Züchter für diese Rasse entscheiden würden, dann könnte daraus eine interessante Entwicklung entstehen.


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Dr. Uwe Oehm Redakteur_Gefluegelzeitung
Dr. Uwe Oehm – Redakteur der Gefluegelzeitung

in der vorliegenden Ausgabe finden Sie den Gesamtbericht über die 123. Lipsia mit drei angeschlossenen Fachverbandsschauen. Mit über 47.000 Tieren lag diese Schau weltweit an der Spitze. Hut ab vor der Leistung der Ausstellungsleitung um Timo Berger, Dr. Lothar Heinrich, Andreas Reuter, Bernd Dietrich und Matthias Beutel.

Bei den Ausstellern ist die Beliebtheit des Schaustandorts Leipzig nicht zu überbieten, was auch 11.000 Tiere, die leider nicht mehr angenommen werden konnten, belegen. Bitte beachten Sie, dass über die 68. Deutsche Rassetaubenschau in Leipzig in den nachfolgenden VDT-Nachrichten 1/2020 – auch als Beilage der Geflügelzeitung 4|2020 – ausführlich berichtet wird.

Kurz vor Weihnachten 2019 stand die 101. Nationale Bundessiegerschau anlässlich der 138. Deutschen Junggeflügelschau ganz im Zeichen des 150-jährigen Bestehens des Hannoverschen Geflügelzüchtervereins von 1869. Die Schau mit fast 16.000 Tieren war erstklassig ausgestaltet – ein würdiges Schaufenster der deutschen Rassegeflügelzucht! Es bleibt zu hoffen, dass die Deutsche Junggeflügelschau Hannover – in den nächsten fünf Jahren immer kurz vor Heiligabend – bei vielen Ausstellern einen festen Platz im Terminkalender behält.

Dr. Uwe Oehm, Redaktion Geflügelzeitung


Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Bild Inhaltsverzeichnis Geflügelzeitung
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