Aktuelle Ausgabe

Zweimal im Monat erscheint Montags die neue Ausgabe der Geflügelzeitung. Von Großwassergeflügel bis zu Tiergesundheit, Haltung und Zucht informiert die Geflügelzeitung die Geflügelzüchter über alle wichtigen Informationen, die neusten Züchtungen und Tierschauen.

Neben den Informationen zur aktuellen Ausgabe finden Sie auf dieser Seite das Editorial sowie das Inhaltsverzeichnis als herunterladbares PDF.

Unsere Themen GZ 18/2020

Schaut man in die Anzeigenspalten renommierter Fachzeitschriften und Onlineportale, so stellt man schnell fest, dass auch heute immer noch recht wenige Tauchenten angeboten werden. Manche Arten der Gattungsgruppe Aythini sind inzwischen sogar recht selten in Wasservogelanlagen zu finden. Und das sowohl in Zoos als auch bei Privatzüchtern. Dort, wo qualifizierte Vogelfreunde diese besonderen Enten mit großem Engagement pflegen, befinden sich auch gewisse Zuchtzentren. Im Vergleich zu den vielen und äußerst farbenprächtigen Gründelenten, präsentieren Tauchenten ein weniger auffälliges Farbenspiel. Das heißt jedoch nicht, dass diese Vögel weniger interessant sind und zudem weniger spannende Verhaltensweisen zu bieten haben als andere Arten.

Cubalaya sind mehr als ihr Hummerschwanz, mehr als ihr Mehrfachsporn und mehr als ihre Zimtfarbe. Sie sind ein Abbild der Menschen, die sie geschaffen haben. So entstehen schnell Bilder im Kopf, wenn man an Kuba denkt: Sonne, Strand, Palmen, Lebensfreude, Tanz, feurige Menschen. Dort wurde eine Rasse erschaffen, die ihre Besitzer, die ihr Land widerspiegelt. Ein Cubalaya muss dem Menschen zugewandt und zutraulich sein, zugleich aber auch eine gewisse Keckheit und Feuer versprühen. So kann es sein, dass ein Cubalaya-Hahn seine Besitzerin oder seinen Besitzer antänzelt, als würde er um eine Henne werben, lässt sich aber sogleich bereitwillig streicheln. Es zeigt jene typische Art, die vielen Kämpfern und Kämpferverwandten eigen ist und sie so liebenswert macht. Pflegt man entsprechenden Umgang mit ihnen, werden sie schnell handzahm.

Als die Indischen Pfautauben 1974 als neue Rasse vorgestellt und 1976 in den Deutschen Rassetauben-Standard aufgenommen wurden, gab es keinen Ausbruch von Euphorie, wie es zeitweise mit anderen Neuzugängen in den vergangen Jahrzehnten der Fall war. Für viele blieben die Indischen Pfautauben lange Zeit die mit einer Spitzkappe, einer Fußbefiederung und einem trichterförmigen Schwanz, dazu nur in der Farbe Weiß. Das änderte sich erst viele Jahre danach, als 1990 der SV der Züchter der Indischen Pfautaube gegründet wurde und unter dem Vorsitz von Jürgen Brunngräber die Rasse gezielt gefördert wurde, mit Sonderschauen in Wedemark-Wiechendorf. Somit wurde die Rasse alsbald nicht nur mehr in Weiß, sondern auch in anderen Farbenschlägen, wie Schwarz, Milky, Schwarzgescheckt und als schwarze Farbenschwänze gezüchtet.


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Andre_Missbach_Redakteur-Gefluegelzeitung
Andre Missbach – Redakteur der Gefluegelzeitung

eigentlich wollte ich das Thema Covid 19 nicht schon wieder aufgreifen, aber es bestimmt nach wie vor das öffentliche Leben, und auch das im BDRG. Leider erreichten uns in den letzten Tagen vermehrt Informationen über Schauabsagen, u. a. als prominentes Beispiel der LV-Schau von Hessen-Nassau in Alsfeld. Daneben gibt es einige Beispiele, dass Hauptsonderschauen vom Ausrichter abgesagt und vom SV kurzerhand in ein anderes Bundesland verlegt wurden, wo eine Ausrichtung nach derzeitigen Gesichtspunkten möglich scheint. Der Föderalismus macht es möglich, aber die Unsicherheit wird bis zuletzt bleiben. Auch darüber, ob die Großschauen letztlich wirklich stattfinden dürfen und wie die Auflagen eine wirtschaftliche Durchführung beeinflussen.

Beim Blick auf die vielen Schauberichte in diesem Heft beschleicht uns in der Redaktion ein ungutes Gefühl, wenn wir an die Berichterstattung im nächsten Jahr denken. Deshalb an dieser Stelle schon jetzt der Hinweis: sollte Ihre Hauptsonderschau ausfallen, veröffentlichen wir gern Berichte „aus der Schausaison“ oder von anderen SV-Sonderschauen, die stattfinden konnten. Darüber hinaus sind wir immer an fundierten Beiträgen über Rassen und/oder Farbenschläge interessiert und freuen uns über neue Autoren.

André Missbach, Redaktion Geflügelzeitung


Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Bild Inhaltsverzeichnis Geflügelzeitung
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