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Aktuelle Ausgabe

Ausgabe 11/2019

7.06.2019

Aktuelle Ausgabe 2019-11

Unsere Themen:

Viele Rassen verbindet man mit bestimmten Farbenschlägen, die für sie typisch und am meisten verbreitet sind. Das ist auch bei den Deutschen Reichshühnern so, wo den meisten Züchtern sofort die Weiß-Schwarzcolumbia in den Sinn kommen. Doch auch bei dieser Rasse gibt es seltene Farbenschläge, die kaum in Erscheinung treten. Über zwei davon, die Gesäumten in Silber und Gold geht es in dieser Ausgabe. Obwohl bereits vor über 50 bzw. 45 Jahren erzüchtet, werden diese Varianten auch heute noch von nur wenigen Züchtern betreut und suchen zur Erhaltung dringend weitere Mitstreiter.

Dass eine Farbvielfalt nicht gleichbedeutend mit einer weiten Verbreitung ist, belegen die Zwerg-Friesenhühner. Dabei stellt sich die Frage, warum sie so selten sind? Ihr Werdegang in Deutschland begann Ende der 1980er Jahre, beginnend mit den Zitron-Schwarzgeflockten, die schon Ernst Mensinger aus Geiselwind züchtete. Dieser Farbenschlag wurde 1990 zur Anerkennung gebracht. Nach und nach kamen die Gelb-Weißgeflockten, Gold-Schwarzgeflockten, Silber-Schwarzgeflockten, Rot-Schwarzgeflockten sowie die Schwarzen und Blauen hinzu. Allesamt haben sie ihre Wurzeln in der Großrasse, die wiederum aus der niederländischen Provinz Friesland stammt.

Manfred Gönsch schreibt über die Zucht Süddeutscher Schildtauben der Blaureihe, und zwar Blaue mit schwarzen Binden, Blaugehämmerte, Blaufahle ohne Binden, Blaufahle mit Binden und Blaufahl-Gehämmerte. Sie gehören zusammen und können durchaus gemeinsam gezüchtet werden. Mit welchen Kreuzungen man dabei erfolgreich sein kann, beschreibt der erfahrene Züchter eindrucksvoll, was nicht nur für Anfänger sehr aufschlussreich ist.

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