Aktuelle Ausgabe

Zweimal im Monat erscheint Montags die neue Ausgabe der Geflügelzeitung. Von Großwassergeflügel bis zu Tiergesundheit, Haltung und Zucht informiert die Geflügelzeitung die Geflügelzüchter über alle wichtigen Informationen, die neusten Züchtungen und Tierschauen.

Neben den Informationen zur aktuellen Ausgabe finden Sie auf dieser Seite das Editorial sowie das Inhaltsverzeichnis als herunterladbares PDF.

Unsere Themen GZ 20/2020

Die Nönnchen sind aktive, temperamentvolle Tümmler und müssen im Fütterungstrieb gefördert werden. Beim Deutschen Nönnchen ist von einem kleineren Tümmlertyp die Rede. Es zeigt sich mit leicht abfallender Rückenlinie, runder Brust, kurzen Läufen (Ringgröße 7) und einem kurzen (bei den Kappigen etwas stärkeren) Hals insgesamt gedrungen, aber in typhafter Pose auch ansprechend im Gesamteindruck. Von einer figürlich kurzen Taube ist nicht die Rede, denn der Standard beschreibt den Schwanz als mäßig lang. Der Schwanz ist fest im Aufbau und ordnet sich unauffällig in den figürlichen Abschluss ein. Die Schwingen werden deutlich auf dem Schwanz getragen.

Wenn man die im Laufe der vergangenen 100 Jahre veröffentlichten Beiträge über Sultanhühner betrachtet, gibt es inhaltlich über Ursprung und Verbreitung bis zu ihrem Verschwinden in den meisten Ländern kaum Unterschiede. Dies deutet darauf hin, dass sie immer nur von einer begrenzten Züchterzahl betreut wurden. Dies ist wenig verwunderlich, denn bei kaum einer anderen Geflügelrasse gibt es eine Häufung so unterschiedlicher, schwieriger Rassemerkmale, wie Haube, Hörnerkamm, Bart, Fußbefiederung und Fünfzehigkeit, wie beim Sultanhuhn. Dass bei diesen Zuchtschwierigkeiten der Liebhaberkreis nicht sehr groß wurde, lag zudem am Import immer neuer Wirtschaftsrassen.

Mit ihrem beeindruckenden Farbenspektrum zählen die Fruchttauben zu den am schönsten gefärbten Vögeln unserer Erde. In verschiedenen Gattungen sind sie in den tropischen Zonen Afrikas und Asiens vertreten. Neben ihrer Farbenpracht kennzeichnet sie ferner ihre Ernährungsweise, denn die Nahrung besteht fast ausschließlich aus Früchten und Beeren. Da sie nur das Fruchtfleisch verdauen können, werden die Samen unverdaut ausgeschieden, wodurch Fruchttauben eine bedeutende Rolle zur Verbreitung der Pflanzen im Regenwald beitragen. Eine der schönsten und bekanntesten Arten ist die Rotkappen-Fruchttaube.


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Dr. Uwe Oehm Redakteur_Gefluegelzeitung
Dr. Uwe Oehm – Redakteur der Gefluegelzeitung

in dieser unberechenbaren Corona-Zeit wird das Vereins- und Verbandsleben auf eine harte Probe gestellt. Das betrifft besonders die Durchführung von Ausstellungen. „Selbst zu Vogelgrippe-Zeiten hatte man mehr Planungssicherheit“, schreibt Wilhelm Bauer in seinem Beitrag „Lokalausstellungen als unverzichtbare Basisarbeit“ (Seite 16 der vorliegenden Ausgabe).

Mit den täglich neu verkündeten Corona-Zahlen und den Konsequenzen, z. B. in Bezug auf die Ausweisung von Risikogebieten, müssen wir uns auseinandersetzen, ebenso mit den daraus resultierenden behördlichen Hygienevorschriften und anderen Anordnungen. Dank gilt allen Verantwortlichen aus unseren Reihen, die an den Schauplanungen festhalten und die Sicherheitsanweisungen einhalten. Martin Backert, stellv. Ausstellungsleiter der VHGW-, VZV- und LV-Schau Thüringen am 20./21. November in Erfurt, freut sich über ein tolles Meldeergebnis von fast 22.000 Tieren, die in den drei Messehallen präsentiert werden. Im Gespräch mit der Geflügelzeitung am 8. Oktober äußerte Martin Backert den dringlichen Wunsch, dass alle Aussteller und Besucher die Hygienekonzepte der Messe und der Ausstellungsleitung befolgen, um die Gesundheit aller Teilnehmer zu schützen.

Dr. Uwe Oehm, Redaktion Geflügelzeitung


Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Bild Inhaltsverzeichnis Geflügelzeitung
Bild Inhaltsverzeichnis Geflügelzeitung

Laden Sie hier das aktuelle Inhaltsverzeichnis der Geflügelzeitung als pdf herunter.

Scroll to Top