Aktuelle Ausgabe

Titelbild Ausgabe 18 der GZ
Titelbild Ausgabe 18/21

Zweimal im Monat erscheint jeweils Freitags die neue Ausgabe der Geflügelzeitung. Von Groß- und Wassergeflügel über Hühner, Tauben und Ziergeflügel bis zu Tiergesundheit, Haltung und Zucht liefert die Geflügelzeitung alle wichtigen Informationen rund um die Rassegeflügelzucht.

Neben den Informationen zur aktuellen Ausgabe finden Sie auf dieser Seite das Editorial sowie das Inhaltsverzeichnis als herunterladbares PDF.

Unsere Themen GZ 18/2021

Die jüngste Variante unter den gesäumten Deutschen Zwerg-Wyandotten sind die Gelb-Schwarzgesäumten. Gut dokumentiert ist ihre Entstehung, was leider nicht immer der Fall bei der Entwicklung einer neuen Spielart ist. Die Dt. Zwerg-Wyandotten sind jedoch nicht die erste Rasse mit dieser Farbe. Bekannt sind Gelb-Schwarzgesäumte schon länger z.B. bei den Zwerg-Orpington. Der Kontrast zwischen Saum und Grundfarbe der Gelb-Schwarzgesäum[1]ten ist natürlich recht hoch und spricht damit den Betrachter besonders an. Aber ein gleichmäßiges Gelb vom Kopf bis in die Schwanzdecke zu erreichen ist eine echte Herausforderung, die den Züchter fordert

Der ungewöhnliche Kamm ist zweifellos das markanteste Rassemerkmal. Ein becherförmiges Gebilde, das am Schnabel beginnt, sich nach der ersten oder zweiten Zacke teilt, stellt den kronenartigen Kamm dar, der das Augsburger Huhn zu etwas Besonderem macht. Ideal ist es, wenn die „Krone“ in der Mitte eine runde bis längliche Mulde zeigt und die Seiten in gleichmäßiger Höhe verlaufen, um sich hinten zu schließen. Sogar in den Zoo hat es diese Rasse nun geschafft.

Wenn man bedenkt, dass die Berliner Kurzen bis Mitte des 19. Jahrhunderts ausgesprochene Flugtauben im mittelschnäbligen Typ waren, so ist es doch erstaunlich, welch enorme Entwicklung diese Rasse genommen hat. Die ersten Kurzen waren hellblaubunt mit eher langen schmalen Köpfen, schmalen Schnäbeln bei knapper Bestrümpfung. Das erste Mal sollen sie 1840 vom vermeintlichen Erzüchter Hellmund vorgestellt worden sein. Sie waren als gewandte Truppflieger sehr beliebt und fanden rasch eine weite Verbreitung innerhalb der Berliner Stadtmauern. Ihre Veredlung verdanken sie verschiedenen kurzschnäbligen Rassen.

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Andre_Missbach_Redakteur-Gefluegelzeitung
André Mißbach – Redakteur der Gefluegelzeitung

kürzlich fanden die Jahreshauptversammlungen des VHGW und VDRP als Präsenzveranstaltungen
statt, und die Wiedersehensfreude unter den Teilnehmern war groß. Damit zog wieder etwas
Normalität in das Verbandsleben ein. Die Nachrichten im Organisationsteil belegen, dass dies auch bei
den Sondervereinen zunehmend der Fall ist. Hoffen wir, dass die Pandemieentwicklung auch in der
bevorstehenden Schausaison zahlreiche Veranstaltungen und vor allem die Bundesschauen zulässt – alles
andere wäre fatal für den BDRG und unser gemeinsames Hobby.

Den Bericht über die erste Fachverbandstagung seit 2019, jene des VHGW, finden Sie in dieser Ausgabe.
Als wichtigstes Ergebnis hat sich die Führungsriege verstärkt: Dr. Martin Linde wurde zum Tierschutzbeauftragten
gewählt und Jürgen Graßhoff sorgt als zusätzlicher Beisitzer dafür, dass die Aufgaben auf mehr Schultern
verteilt werden können. Auch bei der eine Woche später stattfindenden Bundestagung der Preisrichter gab
es tiefgreifende Veränderungen. Nach 15 Jahren als Vorsitzender übergab Dr. Günter Breitbarth das Steuer an
Martin Backert, der nun die Geschicke des Verbandes lenken wird. Ein Bericht über die JHV erscheint
in der nächsten Ausgabe der Geflügelzeitung, ein weiterer über die Schulungstagung folgt später.

André Mißbach, Redaktion Geflügelzeitung


Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Bild Inhaltsverzeichnis Geflügelzeitung
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