Aktuelle Ausgabe

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Titelbild Ausgabe 1/22

Zweimal im Monat erscheint jeweils Freitags die neue Ausgabe der Geflügelzeitung. Von Groß- und Wassergeflügel über Hühner, Tauben und Ziergeflügel bis zu Tiergesundheit, Haltung und Zucht liefert die Geflügelzeitung alle wichtigen Informationen rund um die Rassegeflügelzucht.

Neben den Informationen zur aktuellen Ausgabe finden Sie auf dieser Seite das Editorial sowie das Inhaltsverzeichnis als herunterladbares PDF.

Unsere Themen GZ 1/2022

Die Australorps waren in der zweiten Hälfte des 20. Jh. eine sehr beliebte Leistungsrasse, gerade in der ehemaligen DDR. Auch heute noch stehen auf den großen Bundesschauen in Hannover, Leipzig und Erfurt stolze Meldezahlen von 100 und mehr Tieren. Auf Grund ihres ruhigen Wesens, der hohen Legeleistung von 190 Eiern im Jahr, mit einen Mindestgewicht von 55 g, und des stolzen Gewichts von 4 kg beim Hahn und 3 kg bei der Henne haben sie weiterhin viele Liebhaber. Ihren Ursprung haben sie in Australien. Dort wurden sie als reine Leistungsrasse – als Australische Orpington – erzüchtet. Schnell wurden die Geflügelfarmer in Amerika auf die Frohwüchsigkeit, hohe Legeleistung und den sehr guten Fleischansatz der neuen Rasse aufmerksam. 1929 wurden sie in den USA in den Standard aufgenommen. Doch lange währte die Begeisterung in Amerika nicht.

Wer an die bergischen Hühnerrassen denkt, der verbindet mit den vier Varianten vor allem ursprüngliche, urige Hühner, die zu den ältesten deutschen Rassehühnern gehören. Tatsächlich stimmt das natürlich bei den Bergischen Krähern und Schlotterkämmen, deren Ursprünge sich bis ins 12. Jahrhundert zurück verfolgen lassen, in dem Kreuzfahrer die Vorfahren der Bergischen Hühnerrassen im Bergischen Lande einführten. Die Verzwergung der Großrassen betraf Anfang des 20. Jh. zunächst nur die Bergischen Zwerg-Kräher. Bei deren Erzüchtung (F. Gebike 1920–1925) sind neben den schwarz-goldbraungedobbelten auch weißgedobbelte Tiere gefallen. Der Anerkennungsausschuss billigte den Zwergen nur den Rassenamen Bergische Zwerghühner zu, da sie einen langgezogenen Krähruf vermissen ließen und die Ähnlichkeit zu einer verzwergten Version der Schlotterkämme zu groß gewesen wäre. Damit wollte sich Gebike nicht zufriedengeben und gab die Erzüchtung an dieser Stelle auf. Erst 60 Jahre später wurde die Erzüchtung der Zwerg-Schlotterkämme wieder aufgenommen.

Ein Bericht von A. Klein anlässlich der 36. Oberlausitzer Groß- und Wassergeflügelschau: Nach einjähriger Abstinenz öffnete die 36. Oberlausitzer Großund Wassergeflügelschau für alle Freunde der Geflügelzucht wieder ihre Pforten. Der RGZV Bernstadt begrüßte am 2./3. Oktober 2021 in der alten Turnhalle 55 Aussteller mit 473 Tieren. Erfreulicherweise konnten wir wieder neue Züchter in unseren Reihen verzeichnen, was die Beliebtheit des Groß- und Wassergeflügels erneut unterstreicht. Mit den angeschlossenen Sonderschauen des SV d. Entenzüchter und des SV d. Zwergentenzüchter konnten wir auch überregionale Zfr. begrüßen.

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Dr. Uwe Oehm Redakteur_Gefluegelzeitung
Dr. Uwe Oehm – Redakteur der Gefluegelzeitung

ein neues Jahr, ein neuer Anfang, verbunden mit Hoffnungen und Vorfreude auf die neue Zuchtsaison und eine erfolgreiche Schausaison. Jeder geht mit guten Vorsätzen in das Jahr 2022. Alles wäre so schön und umsetzbar, wenn nicht die Dauerbelastung Geflügelpest manche Pläne zerstören würde und das Damoklesschwert Corona seit zwei Jahren über uns schwebte. Bei leicht rückläufiger vierter Welle warnten Wissenschaftler und Mediziner schon vor Weihnachten vor der nächsten gefährlichen fünften Welle, dominiert von der in Europa weit verbreiteten Omikron-Variante. Die leider zunehmende Radikalisierung von Impfgegnern und Corona-Leugnern bis hin zu Fackelmärschen und Morddrohungen belastet das gesellschaftliche Zusammenleben. BDRG-Präsident Christoph Günzel zeigte sich im Interview mit der Geflügelzeitung am 17. Dezember 2021 sehr besorgt angesichts dieser – auch für die Gemeinschaft der Rassegeflügelzüchter – dramatischen Situation. Der BDRG-Präsident appelliert an die Vernunft jedes einzelnen Züchters und befürwortet ausdrücklich möglichst rasche und vollständige Impfungen gegen das Corona-Virus. Nur auf diese Weise können wir ein Ende der Pandemie und eine Normalisierung des Ausstellungs- sowie Versammlungswesens bewirken.

Dr. Uwe Oehm, Redaktion Geflügelzeitung


Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Bild Inhaltsverzeichnis Geflügelzeitung
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