Aktuelle Ausgabe

Zweimal im Monat erscheint Montags die neue Ausgabe der Geflügelzeitung. Von Großwassergeflügel bis zu Tiergesundheit, Haltung und Zucht informiert die Geflügelzeitung die Geflügelzüchter über alle wichtigen Informationen, die neusten Züchtungen und Tierschauen.

Neben den Informationen zur aktuellen Ausgabe finden Sie auf dieser Seite das Editorial sowie das Inhaltsverzeichnis als herunterladbares PDF.

Unsere Themen GZ 2/2021

Die Verbreitung der Birkhühner erstreckt sich von Norwegen, Schweden und Finnland, weiter nach Osten über das Baltikum bis nach Sibirien. Etwas südlicher kommen sie in Deutschland, Österreich, Italien, Großbritannien und Frankreich vor. Weiter südöstlich im Böhmerwald, im Riesengebirge und der Hohen Tatra, südwestlich ist eine kleine Population in den Pyrenäen zu finden. Lebensräume der Birkhühner sind Heideflächen, Moore, Hochmoore, Waldränder mit hohem Baumbestand, Totholzflächen und Gebirgswiesen, auch oberhalb der Baumgrenze. In Skandinavien und Russland besitzen Birkhühner ein gesichertes Vorkommen. Sobald dort im Mai die Moore und Heideflächen eisfrei sind, beginnt die Balz der Birkhühner. Sie müssen sich auch etwas sputen und mit der Brut beginnen, da der Sommer in diesen Breitengraden recht kurz ist.

Unser den 19 nationalen Taubenrassen in den Niederlanden zählen fünf zu den Kropftauben. Zwei davon kennt jeder, die Voorburger Schildkröpfer und die Amsterdamer Kröpfer. Zwei weitere nur wenige – die Holländischen Kröpfer und die Niederländischen Lockenkröpfer. Die Zeeländischen Zwergkröpfer sind hingegen eine ganz junge Rasse. Der Wind für die Niederländische Kropftaubenzucht kam nicht aus dem Osten, sondern aus dem Westen, aus England. Die Niederländer hatten schon immer gute Kontakte zu den englischen Taubenzüchtern, und so wurden nach 1900 englische Rassen gerne in den Niederlanden gehalten.

Aus dem Westen Frankreichs, dem Département Charente-Maritime, stammen die großrahmigen Barbezieux. Diese wurden um 1900 in der Gegend um das gleichnamige französische Dorf erzüchtet und schließlich 1907 in Frankreich anerkannt. Es gibt an der Rasse nichts Kleines, alles hat Größe und Breite. Es ist wohl nicht ungewöhnlich, dass die Hähne bis zu 78 cm groß werden. Tatsächlich übertrifft auch das erstaunliche Körpergewicht von 4,5 bis 5 kg beim Hahn und 3,5 bis 4 kg bei der Henne fast alle anderen Hühnerrassen.


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Dr. Uwe Oehm Redakteur_Gefluegelzeitung
Dr. Uwe Oehm – Redakteur der Gefluegelzeitung

es wird noch Monate dauern, bis ausreichend Menschen geimpft sind und die Zirkulation des Coronavirus eingedämmt wird. Die angestrebte und viel zitierte Herdenimmunität kann sowohl durch Infektion als auch durch Impfung eines großen Anteils der Bevölkerung entstehen und vermindert deutlich die Ausbreitung des Virus. Eine natürliche Durchseuchung zum Erreichen der Herdenimmunität – wie in Großbritannien und Schweden angedacht – hatte sich bald als gefährlicher Irrweg herausgestellt. Nun liegen alle Hoffnungen in einer zügigen Impfung möglichst vieler Bürger, denn Herbst und Winter 2021 – und damit auch die Schausaison – sollen nicht mehr im Zeichen der Pandemie stehen.

Vor uns liegt die Zuchtsaison, die auch dem Erhalt tiergenetischer Ressourcen dient. Wertvolle Informationen dazu liefert der Beitrag „Zuchttierbestandserfassung des BDRG 2017–2019“ auf den Seiten 20 bis 24 der aktuellen Ausgabe. Maike Vogel, Studentin der Agrarwirtschaft an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden, präsentiert mit ihrer Bachelorarbeit eine interessante Auswertung der Datensätze des BDRG in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Nun gilt es, diese Erkenntnisse in der Praxis zu nutzen.

Dr. Uwe Oehm, Redaktion Geflügelzeitung


Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Bild Inhaltsverzeichnis Geflügelzeitung
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