Aktuelle Ausgabe

Zweimal im Monat erscheint Montags die neue Ausgabe der Geflügelzeitung. Von Großwassergeflügel bis zu Tiergesundheit, Haltung und Zucht informiert die Geflügelzeitung die Geflügelzüchter über alle wichtigen Informationen, die neusten Züchtungen und Tierschauen.

Neben den Informationen zur aktuellen Ausgabe finden Sie auf dieser Seite das Editorial sowie das Inhaltsverzeichnis als herunterladbares PDF.

Unsere Themen GZ 13/2020

Halsbandfrankoline werden schon lange in Menschenobhut gehalten. Erstmals gelangten sie um 1794 nach England. Dort gelang aber erst 1908 die Erstzucht durch Barnby Smith. In Deutschland ist vor allem die Nominatform bei den Züchtern etabliert. In Osteuropa haben Züchter Mischpopulationen. Dort werden diese 350 bis 400 g schweren Feldhühner in großen Anlagen aufgezogen und der Küche zugeführt. Dabei sind sie eine der dankbarsten Arten in der Haltung: pflegeleicht, bewegungsfreudig und faszinierend.

Ein überaus elegantes Huhn stellen die Hamburger dar, eine alte Geflügelrasse, die vor 1930 entstand und ihren Hauptverbreitungsschwerpunkt in Deutschland hat. Ihre Ahnen sind die Sprenkelhühner der Nordseeküste, die nach England exportiert und von dortigen Züchtern verfeinert wurden. Der englische Preisrichter Dixon erreichte 1850, dass die unter verschiedenen Bezeichnungen gehaltenen Hühner als Hamburger zusammengefasst wurden. Ebenso um diese Zeit wurden in Großbritannien sogenannte „Mooneys“, die Mondhühner, und die Fasanenhühner gezüchtet.

Die Ungarischen Riesentauben zählen zu den größten Haustauben. Ihr Aussehen ist immer beeindruckend. Ihre Größe wurde zu früheren Zeiten gerne an der Flügelspannweite demonstriert, so dass die Tauben auch immer recht lang und gestreckt in der Figur erschienen. Dies hat sich inzwischen ein wenig geändert. Ihre Bezeichnung als „Riese“ kann man etwas relativieren, wenn man weiß, dass die meisten Tauben in Ungarn eher zu den „Zwergen“ zählen. Und so gesehen war die Riesentaube auch immer der Gegenspieler zur dortigen, fliegenden Zunft.


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Holger Schnellschmidt - Redakteur Geflügelzeitung
Holger Schellschmidt – Redakteur Geflügelzeitung

der Blick aller Züchterinnen und Züchter richtet sich naturgemäß auf die Nachzucht, auf die vielversprechenden Jungtiere. Daneben ist die Schauplanung – mitunter bildet diese ja schon im Vorjahr die Grundlage für die Brut- und Schlupftermine – im Kopf längst abgeschlossen. Allen Überlegungen zum Trotz, könnte, wohlgemerkt könnte, es in diesem Jahr anders sein. Bisher sind erst wenige Schauen abgesagt, noch laufen vielerorts die Planungen in gewohnten Bahnen. Die Covid-19-Pandemie könnte diese aber schnell einholen, denn so lange kein wirksamer Impfstoff verfügbar ist, werden uns auch entsprechende Auflagen weiter begleiten.

Dass nun aber bereits Schauen abgesagt wurden, die erst 2021 stattfinden sollten, irritiert dennoch. Die Europaschau 2021 wird nicht in Österreich abgehalten, denn der österreichische Verband sah ein zu großes Risiko für sich. Von Seiten des Europaverbandes bemüht man sich nun, einen anderen Ausrichter zu finden, der die Schau entweder 2021 oder 2022 ausrichtet. Hoffen wir, dass sich eine Lösung findet. Auch auf die Planung rassebezogener Europaschauen hat dies unmittelbaren Einfluss, denn diese dürfen in solchen Jahren nicht stattfinden. Wem diese Zuchtstandsbestimmung wichtig ist, erhofft sich klare Lösungen.

Holger Schellschmidt, Redaktion Geflügelzeitung


Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Bild Inhaltsverzeichnis Geflügelzeitung
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