Aktuelle Ausgabe

Titelbild der GZ 23_22
Titelbild Ausgabe 23/22

Zweimal im Monat erscheint jeweils Freitags die neue Ausgabe der Geflügelzeitung. Von Groß- und Wassergeflügel über Hühner, Tauben und Ziergeflügel bis zu Tiergesundheit, Haltung und Zucht liefert die Geflügelzeitung alle wichtigen Informationen rund um die Rassegeflügelzucht.

Neben den Informationen zur aktuellen Ausgabe finden Sie auf dieser Seite das Editorial sowie das Inhaltsverzeichnis als herunterladbares PDF.

Unsere Themen GZ 23/2022

Mit diesem Beitrag sollen die seit langem beliebten Sebright im Paradefarbenschlag Gold-Scharzgesäumt vorgestellt werden. Diese Urzwerghühnchen begeistern Züchter und Betrachter seit ewigen Zeiten aufgrund des neugierigen und kecken Wesens, der Zwergenhaftigkeit, der angeborenen Zutraulichkeit und insbesondere der aparten Farbgebung. Sebright sind fest etabliert in der Rassegeflügelzucht und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit in der Züchterschaft. Sie sind von Natur aus zahm und gewöhnen sich daher sehr schnell an ihre Züchter und Pfleger und so endet auch mancher Flugversuch auf deren Schultern. Eine absolute Besonderheit dieser Rasse ist die Hennenfiedrigkeit der Hähne. Denn deren Abschluss wird weder von Sicheln, noch von Nebensicheln geschmückt und auch ein Sattelbehang mit spitzen Federn ist nicht vorhanden. Somit zeigen beide Geschlechter exakt die gleichen Federfelder. Zudem werden die Federenden bei beiden Geschlechtern mandelförmig verlangt. Weitere Besonderheiten der Rasse sind die tief dunkelroten bis maulbeerfarbenen Kopfpunkte und der zarte, durchgehende Saum.

Die Brabanter Bauernhühner sind eine lebhafte, mittelgroße Hühnerrasse, die ihren Ursprung in Belgien und den Niederlanden hat. Und obwohl die Rasse dort seit Jahrhunderten gezüchtet wird, fand sie erst spät den Weg nach Deutschland, wurde erst in den 1990er Jahren bei uns in den Standard aufgenommen. Auch heute noch werden die Brabanter Bauernhühner auf Ausstellungen sehr selten gezeigt, weshalb sie in diesem Beitrag genauer beleuchtet werden sollen. Der SV der Haubenhühner und seltenen Hühnerrassen, der die Brabanter Bauernhühner mit betreut, hat die Förderung der Rasse in den letzten Jahren forciert, weshalb es heute einige engagierte Züchter gibt, die sich der ihrer angenommen haben.

Es waren die bekannten holländischen Meister des 17. Jahrhunderts, die mit ihren vielen abgebildeten Tieren, darunter auch Haustauben, dafür sorgten, dass bereits früh das Bewusstsein zum Erhalt des schönen Federviehs geweckt wurde. Daraus entstanden – wenn auch sehr jung in der Geschichte – in den Niederlanden zwei: der Kapuziner und das Schildmövchen. Im Jahrgang 2018 der Geflügelzeitung konnten die Leser über die Rassemerkmale des heutigen kräftig gebauten und starkköpfigen Mövchen lesen und wie es zu beurteilen ist. In diesem Beitrag soll erläutert werden, wie es überhaupt zu einem Altholländischen Mövchen kam. Die Schildmövchen, wie sie mit farbigen Flügelschildern und Spitzkappen auf den alten Werken zu sehen sind, waren eine typische Erscheinung für den Nordwesten von Europa; zumindest sind diese Darstellungen Belege dafür. Als sich im Laufe des 19. Jahrhunderts Züchter vereinten und gar Spezialklubs entstanden, waren die Engländer diesbezüglich Vorreiter im Veredeln der Mövchentauben und im Festlegen ihrer Merkmale. Auf der anderen Seite des Ärmelkanals war man am Anfang des 20. Jahrhunderts durchaus vertraut mit den englischen Tauben, die aufgrund guter Kontakte gerne importiert wurden. In den Niederlanden waren die ersten Spezialklubs die für die Amsterdamer Kröpfer (1904) und für die Holländischen Kröpfer (1914). Alle anderen nationalen Rassen kennen eine späte Entwicklung, die erst nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Anfang nahm.

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Dr. Uwe Oehm Redakteur_Gefluegelzeitung
Dr. Uwe Oehm – Redakteur der Gefluegelzeitung

der Dezember wartet mit zwei wichtigen Bundesschauen in Leipzig und Hannover auf. An dieser Stelle sollen noch einige Meldezahlen in den Sparten und Wettbewerben, die häufig nachgefragt werden, als Ergänzung zum Editorial in GZ 21|2022 genannt werden: Bei der 104. Nationalen Bundessiegerschau vom 2. bis 4. Dezember 2022 in Leipzig mit über 26.000 Tieren führen die Tauben mit 14.211 Meldungen, gefolgt von den Zwerghühnern (5.370), Hühnern (3.237) und dem Groß- und Wassergeflügel (1.756). Die Siegerring-Wettbewerbe werden gut beschickt. Freuen wir uns dort auf 436 Modena, 295 südosteuropäische Tümmler (davon 126 Felegyhazaer Tümmler), 146 Memeler Hochflieger sowie 324 Sächsische Flügeltauben, Schwalben und Schildtauben. Bei der 141. Deutschen Junggeflügelschau Hannover mit 49. VHGW-Bundesschau, 94. Deutscher Zwerghuhnschau und 71. Deutscher Rassetaubenschau vom 16. bis 18. Dezember 2022 werden ebenfalls vier Siegerring-Wettbewerbe ausgetragen, und zwar mit 570 Warzenenten, Cayugaenten, Hochbrutflugenten, Landenten und Deutschen Campbellenten, 205 Zwerg-Niederrheinern, 353 gesäumten Deutschen Zwerg-Wyandotten sowie 62 orangefarbig-gebänderten und orangehalsigen Deutschen Zwerg-Wyandotten

Dr. Uwe Oehm, Redaktion Geflügelzeitung


Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Bild Inhaltsverzeichnis Geflügelzeitung
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