Aktuelle Ausgabe

Zweimal im Monat erscheint Montags die neue Ausgabe der Geflügelzeitung. Von Großwassergeflügel bis zu Tiergesundheit, Haltung und Zucht informiert die Geflügelzeitung die Geflügelzüchter über alle wichtigen Informationen, die neusten Züchtungen und Tierschauen.

Neben den Informationen zur aktuellen Ausgabe finden Sie auf dieser Seite das Editorial sowie das Inhaltsverzeichnis als herunterladbares PDF.

Unsere Themen GZ 23/2020

Die Orangehalsigen konnten in der Schausaison 2018 als 25. Farbenschlag der Antwerpener Bartzwerge die Anerkennung erreichen. Die SV-Mitglieder Roland Dirlewanger und Heiko Schramm hatten bereits bei der Anerkennung der blau-goldhalsigen Antwerpener Bartzwerge 2013 erfolgreich zusammengearbeitet, wobei hier die Hauptarbeit bei meinem Einstieg 2010 durch Roland bereits vollbracht war. Wir hoffen, dass die orangehalsigen Antwerpener Bartzwerge in den kommenden Jahren eine ähnlich erfolgreiche Entwicklung nehmen, wie es die Goldhalsigen seit ihrer Anerkennung 2000 gemacht haben.

Die Asil sind das Kampfhuhn des indischen Subkontinentes schlechthin. Je nach Region oder Kampfeinsatz ist ihr Erscheinungsbild äußerst variabel und vielfältig. Man findet Schläge von Zwerghuhngröße bis hin zu Varianten, die über 6 kg schwer sind. Im Deutschen Rassegeflügelstandard sind Asil lediglich im sogenannten Rajah-Typ anerkannt und beschrieben. Der Rajah liegt mit 2,5-3 kg beim Hahn und 1,75–2,25 kg bei der Henne im unteren Gewichtsbereich der Asil-Varianten. Der Name Asil (englisch aseel geschrieben) stammt aus dem Arabischen und bedeutet edel, hochrassig, rein. Dies soll zum Ausdruck bringen, dass es sich beim Asil um eine in langer Zeit durch Reinzucht veredelte Hühnerrasse handelt.

Wenn man in Taubenzüchterkreisen über Dänemark spricht, dann fallen einem wohl in erster Linie die Dänischen Tümmler ein. Sie sind die Nationalrasse und haben auch bei uns in Deutschland eine stattliche Züchterzahl. Leider muss man sagen, geht bei dieser Dominanz die einzige dänische Farbentaubenrasse, der Dänische Stieglitz, etwas unter. Dabei hat sich hier schon viel getan. Selbstverständlich sind beide Rassen in einem Sonderverein gebündelt, wobei die Rassen bei den Ausstellungen natürlich an völlig verschiedenen Orten stehen. Dies ist schade, da damit das Zusammengehörigkeitsgefühl etwas verloren geht. Umso größer ist das Engagement des Sondervereins zu würdigen, verbindend zu wirken.


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Dr. Uwe Oehm Redakteur_Gefluegelzeitung
Dr. Uwe Oehm – Redakteur der Gefluegelzeitung

groß war die Vorfreude auf die Deutsche Junggeflügelschau Hannover mit angeschlossener VDT-Schau kurz vor Weihnachten. Mit 18 500 gemeldeten Tieren und nach der bestens gelungenen Nationalen Bundessiegerschau im Vorjahr wäre es mit Sicherheit wieder ein schöner Jahresabschluss geworden. Nach Erfurt und Leipzig ist leider auch Hannover ein Opfer der Corona-Pandemie geworden. Aufgrund der Infektionszahlen und behördlichen Vorschriften sahen sich Andreas Seifert und Olaf Metzner Mitte November gezwungen, diese Traditionsschau abzusagen: „In dem Wissen, dass unser aller Gesundheit das Wichtigste ist, hoffen wir auf Ihr Verständnis.“ Das Auftreten der Vogelgrippe mit Aufstallungspflicht in Schleswig-Holstein und Teilen Niedersachsens kam erschwerend hinzu.

Coronabedingt sind 2020 zahlreiche überregionale Jungtierbesprechungen und Schauen ausgefallen. Doch Not macht erfinderisch. Eine zur Nachahmung empfohlene Aktion finden Sie auf Seite 26 der vorliegenden Ausgabe. Der Sonderverein der Züchter der Haubenhühner und seltenen Hühnerrassen bietet mit seiner Online-Bild-Tierbesprechung einen Erfahrungsaustausch unter Züchtern und ermöglicht die Einschätzung der Ausstellungs- und Zuchtqualität der Tiere. Eine tolle Idee!

Dr. Uwe Oehm, Redaktion Geflügelzeitung


Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Bild Inhaltsverzeichnis Geflügelzeitung
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