Titelbild GZ 03-2026

Einmal im Monat erscheint jeweils Freitags die neue Ausgabe der Geflügelzeitung. Von Groß- und Wassergeflügel über Hühner, Tauben und Ziergeflügel bis zu Tiergesundheit, Haltung und Zucht liefert die Geflügelzeitung alle wichtigen Informationen rund um die Rassegeflügelzucht.

Neben den Informationen zur aktuellen Ausgabe finden Sie auf dieser Seite das Editorial sowie das Inhaltsverzeichnis als herunterladbares PDF.

Unsere Themen GZ 03/2026

Krontauben haben die Größe eines Haushuhns und sind in den Regenwäldern Neuguineas zu Hause. Sie sind große hochbeinige Tauben und zählen zu den überwiegend bodenbewohnenden Arten. Charakteristisch für sie ist der langsam und auf Menschen majestätisch wirkende Gang. Jedoch gelten heute alle Arten als gefährdet.

Im Falle der Sultanhühner gibt es keine vergleichbare Rasse, denn im Rassegeflügelstandard für Europa findet sich keine Rasse, die mit einer ähnlichen Vielzahl an Merkmalen ausgeprägt ist wie die Sultanhühner. Sie stammen, anders als der Name vermuten lässt und es legendenhaft weitergegeben wird, nicht direkt aus den Palastgärten der osmanischen Sultane.

Auch wenn er nicht zu den am meisten verbreiteten Rassen gehört, ist der Verkehrtflügelkröpfer eine der bekanntesten aus der Kropftaubenfamilie. Eine Kropftaubenkollektion auf den nationalen Schauen ohne die Verkehrtflügelkröpfer ist undenkbar. Die Rasse wird eigentlich überall gezüchtet, aber die wesentlichen Impulse gehen natürlich von Deutschland aus, nachdem im Jahr 1907 der Sonderverein gegründet wurde.

Der bunte Strauß an verschiedensten Rassen bietet uns Züchtern eine große Auswahl potenzieller Zuchtobjekte. Neben den verbreiteten und besonderen Rassen, die sich oft großer Beliebtheit erfreuen, gibt es auch solche, die ein Schattendasein fristen, so auch die Zwerg-Mechelner – jedoch zu Unrecht.

Ihr Interesse ist geweckt? Sie wollen mehr lesen? Dann gelangen Sie mit einem Klick zu unserer Abo-Seite.


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

sehr fleißig waren die Arbeitsgruppen „Zukunft des BDRG“ und „Task Force – Konzept zur Zukunft des Wissenschaftlichen Geflügelhofs“ in Vorbereitung der BDRG-Gesamtvorstandssitzung in Grevenbroich am 28. Februar 2026. Beide Arbeitskreise stellten umfangreiche Bestandsaufnahmen und Pläne vor. Nach einer Analyse der bisherigen Mitgliederverwaltung stehen nun Verbesserungsvorschläge im Raum, die auf eine transparente, verlässliche und bundesweit konsistente Datenbasis abzielen, ohne die Rolle des Ortsvereins als lokale Anlaufstelle zu schwächen. Dazu zählen zentral vergebene Mitglieds- nummern, Aufbau einer Mitgliederdatenbank mit definierten Mindestdaten (Name, Adresse), was zu einer Neubewertung der Finanzierungs- und Beitragsstruktur auf Basis belastbarer Daten führen könnte. In Bezug auf den Wissenschaftlichen Geflügelhof wurden die Aufgaben dieser BDRG-Einrichtung klar definiert. Dazu zählen die Unterstützung der Erhaltungszucht seltener Geflügelrassen, Öffentlichkeitsarbeit, Wissensvermittlung und angewandte ergebnisoffene Grundlagen- und Domestikationsforschung unter besonderer Berücksichtigung des Tierwohls. Die Umsetzung neuer Ansätze zur Finanzierung des Wissenschaftlichen Geflügelhofs (Fanshop-Überschüsse) steht noch aus.

Dr. Uwe Oehm, Redaktion Geflügelzeitung


Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Bild Inhaltsverzeichnis Geflügelzeitung
Bild Inhaltsverzeichnis Geflügelzeitung

Laden Sie hier das aktuelle Inhaltsverzeichnis der Geflügelzeitung als pdf herunter.