Aktuelle Ausgabe

Titelbild der GZ 15_22
Titelbild Ausgabe 15/22

Zweimal im Monat erscheint jeweils Freitags die neue Ausgabe der Geflügelzeitung. Von Groß- und Wassergeflügel über Hühner, Tauben und Ziergeflügel bis zu Tiergesundheit, Haltung und Zucht liefert die Geflügelzeitung alle wichtigen Informationen rund um die Rassegeflügelzucht.

Neben den Informationen zur aktuellen Ausgabe finden Sie auf dieser Seite das Editorial sowie das Inhaltsverzeichnis als herunterladbares PDF.

Unsere Themen GZ 15/2022

Aus Japan sind verschiedenste Hühnerrassen bekannt, die uns mit ihren außergewöhnlichen Merkmalen optisch und akustisch beeindrucken oder durch ihr auf den Menschen bezogenes Verhalten faszinieren. Wir möchten Ihnen mit den Yakido eine Rasse vorstellen, die zwar nicht über solch besondere Merkmale verfügt, wie es beispielsweise bei den Ko Shamo und den Chabo der Fall ist, die aber aufgrund ihrer charakterlichen Eigenschaften – verbunden mit dem Erscheinen eines sportlichen Huhnes – begeistert und in Zukunft, aus meiner Sicht, deutlich mehr Aufmerksamkeit und damit Züchter verdient. Soweit aus verschiedenen Publikationen bekannt ist, sind die Yakido in Japan um 1850 als eigenständige Rasse entstanden. Die ursprüngliche Idee soll hierbei gewesen sein, eine Rasse zu entwickeln, die sich als Trainingspartner für die größeren Shamo eignet. Die Rolle des ewigen Underdogs hat dazu geführt, dass die Yakido bis heute über eine sehr große Widerstandskraft verfügen. Diese Eigenschaft, gepaart mit einem eigenen Erscheinungsbild, hat ihnen einen dauerhaften Platz bei Kampfhuhnfreunden rund um den Globus eingebracht.

Ziel eines jeden Rassegeflügelzüchters ist es, die Brut und den Schlupftermin so zu terminieren, dass die benötigten Tiere für unsere späteren Schönheitswettbewerbe auf den Punkt sich in ihrer wahren Schönheit zeigen und optimal zur Schau vorbereitet sind. Dazu vertraut der erfolgreiche Züchter auf seine jahrzehntelangen Erfahrungen. Dazu muss man wissen, dass Hennen gut sechs Monate bis zum Legebeginn benötigen. Bei leistungsstarken Rasen kann das Legen auch schon mit bereits fünf Monaten eintreten. Dieses ist von Rasse zu Rasse und manchmal auch schon von Farbenschlag zu Farbenschlag unterschiedlich. Hier können die Entwicklungsphasen auch schon mal gut sechs Wochen variieren. Die Hähne der gleichen Rasse benötigen gut vier bis acht Wochen länger in ihrer Entwicklungsphase. Meine Erfahrung zeigt, dass – egal ob Kämpferrasse, verzwergte Rasse oder Urzwerge – die Hähne erst mit über acht Monaten Entwicklungszeit ihre wahre Schönheit zeigen. Dann präsentieren sich die vollrumpfig.
In diesem Beitrag soll aber den Hennen die Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dazu möchte ich einige Erfahrungen aus meiner jahrzehntelangen Züchterpraxis wiedergeben, die gerade für Neueinsteiger sehr interessant sein könnten.

Die Türkentaube ist eine Vogelart der Familie der Tauben. Sie gehört zur Gattung der Turteltauben, die mit 18 Arten und etlichen Unterarten aufgeführt wird. Bei der Türkentaube werden keine Unterarten mehr aufgeführt. Zwei einstige Unterarten, S. d. stoliczkae und S. d. intercedens, wurden zur Nominatform dazugezählt und die Burmataube zur Art erhoben. In der Roten Liste IUCN wird die Türkentaube als „least concern“ gelistet. Die Türkentaube stammt ursprünglich aus wärmeren Gebieten von Asien. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet erstreckte sich bis ungefähr Ende des 19. Jahrhunderts von der Türkei bis nach China. Ab dem 20. Jahrhundert dehnte die Türkentaube ihren Lebensraum aus, so auch in Richtung Europa. Sie erwies sich als sehr anpassungsfähig. So kam sie um 1930 nach Ungarn. Einige Jahre später erreichte sie Österreich und nach Deutschland (Bayern) gelangte sie um 1944. Ihren Namen bekam sie, weil sie von der Türkei aus nach Deutschland und nach Europa gelangt ist. Man kann sie auch unter anderen Namen finden, wie Kragentaube, Halsbandtaube oder Türkische Lachtaube.

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Dr. Uwe Oehm Redakteur_Gefluegelzeitung

Anfang August geht die Zuchtsaison im Taubenschlag zu Ende. Jungtiere aus den ersten Bruten sowie der Nachwuchs bei Groß- und Wassergeflügel, Hühnern und Zwerghühnern lassen aus der Sicht erfahrener Züchter schon recht deutlich ihre Rassequalitäten erkennen. Um überfüllte Ställe zu vermeiden, sollten Tiere, die dem Zuchtziel nicht entsprechen, aus dem Bestand genommen und der Küche zugeführt werden. Heranwachsende Jungtiere fordern Aufmerksamkeit und Fachkenntnisse des Züchters, der selbstverständlich seinen Schützlingen die beste Pflege angedeihen lässt und alles tut, was für eine optimale Entwicklung notwendig ist. Wertvolle praktische Tipps vermittelt unser Autor Martin Backert mit seinem interessanten Beitrag „Fütterung der Junghennen vor Legebeginn“ auf den Seiten 16 bis 19. Er weist darauf hin, dass in heißen Sommern — wie in diesem Jahr – die Jungtiere mehr trinken, weniger fressen und deshalb langsamer wachsen. Daneben breiten sich Ektoparasiten bei fast tropischen Temperaturen schneller aus, was die Entwicklung der Tiere ebenso verlangsamt und im schlimmsten Fall zum Tode führen kann. Natürlich ist ständig für ausreichend frisches und kühles Trinkwasser an schattigen Plätzen zu sorgen.

Dr. Uwe Oehm , Redaktion Geflügelzeitung


Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Bild Inhaltsverzeichnis Geflügelzeitung
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