Aktuelle Ausgabe

Titelbild GZ 23
Titelbild Ausgabe 23/21

Zweimal im Monat erscheint jeweils Freitags die neue Ausgabe der Geflügelzeitung. Von Groß- und Wassergeflügel über Hühner, Tauben und Ziergeflügel bis zu Tiergesundheit, Haltung und Zucht liefert die Geflügelzeitung alle wichtigen Informationen rund um die Rassegeflügelzucht.

Neben den Informationen zur aktuellen Ausgabe finden Sie auf dieser Seite das Editorial sowie das Inhaltsverzeichnis als herunterladbares PDF.

Unsere Themen GZ 23/2021

Die französischen Marans aus der gleichnamigen Stadt zählen seit 1996 zum Ausstellungsgeflügel im BDRG. Es dauerte damit auch vergleichsweise sehr lange, bis die Rasse in Deutschland anerkannt wurde, denn bereits seit 1929 existiert der französische Marans Club. Der Ursprung der Rasse geht auf Madame Rousseau zurück, die im Jahr 1921 erste Tiere für eine planmäßige Zucht nach Figur, Eigröße und später auch nach Gefiederfarbe auswählte und gezielt verpaarte. Vom Marans Club Deutschland, 1998 gegründet, werden mittlerweile sechs anerkannte Farbenschläge betreut: Zu Schwarz-kupfer und Gesperbert, die schon lange in Deutschland zugelassen sind, gesellten sich vor etwa zehn Jahren einige neue, im Heimatland Frankreich bekannte Varianten hinzu. Gold-Weizenfarbige (seit 2009), Weiße (2010) sowie Blau-kupfer und Schwarz-Silber (beide 2011) erweiterten die Farbpalette. Daneben sind in Frankreich noch die Varianten Gold-Gesperbert, Schwarz, Weiß-Schwarzcolumbia, Blau-Silber, Goldhalsig, Blau-Goldhasig, Silberhalsig, Blau-Silberhalsig und Goldbraun vorhanden.

Es gibt weitaus beliebtere Kropftaubenrassen als den Aachener Bandkröpfer, der zu den selten gezüchteten Rassen zählt und demzufolge bei den Ausstellungen in kleinen Kollektionen vertreten ist. Ein Grund dafür dürfte sein, dass es sich schon immer um eine lokal bzw. regional verbreitete Rasse handelte. Dazu ist die Rasse aufgrund ihrer Zeichnung nicht so leicht in Perfektion zu züchten. Dennoch war die Rasse stets als robuste Kropftaube bekannt und soll um 1840 als Bandkröpfer recht beliebt gewesen sein, so dass sogar Tauben nach Frankreich und nach England gingen, wo sie mit den Französischen bzw. den Norwichkröpfern gekreuzt wurden, erwähnt der Niederländer C. A. M. Spruijt in seinem Kropftaubenbuch von 1929. Und er erwähnt, dass die Beliebtheit wieder abnahm und es einige Jahrzehnte später nur noch wenige Zuchten dieser Rasse gab. Wie viele, das war damals und auch lange danach nicht bekannt.

Auerhühner sind nicht nur wegen ihrer Größe und dem urigen Aussehen beeindruckende Geschöpfe, die Hähne liefern auch ein spektakuläres Balzspiel. Dieses ist freilich nur in freier Natur wirklich beeindruckend, wenn mehrere Hähne um die Gunst der Damen buhlen. Dennoch besteht seit langem der Wunsch, diese Art auch in Gefangenschaft zu pflegen und zu vermehren. Das dies nicht so einfach ist, soll in diesem Beitrag dargelegt werden.

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Dr. Uwe Oehm Redakteur_Gefluegelzeitung
Dr. Uwe Oehm – Redakteur der Gefluegelzeitung

groß war die Freude – nicht nur bei Dirk Neumann, dem Vorsitzenden des Leipziger Rassegeflügelzüchtervereins von 1869 – als ihn am 19. Oktober 2021 eine gute Nachricht erreichte: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer übernimmt gern die Schirmherrschaft anlässlich der 125. Lipsia-Bundesschau mit 70. VDT-Schau und 37. Bundesziergeflügelschau, wo 3.350 Aussteller rund 37.500 Tiere, darunter 26.800 Rassetauben, gemeldet hatten. Bei Ausstellungsleiter Timo Berger und seinem Team lag die aufwändige Vorbereitung der Schau am ersten Dezember-Wochenende in besten Händen. Leider war in den folgenden Wochen eine Verachtfachung der Corona-Fallzahlen in Sachsen zu verzeichnen. Am 19. November 2021 sprach Ministerpräsident Kretschmer von einer hochdramatischen Situation im Freistaat und beschrieb einen direkten Zusammenhang zwischen niedriger Impfquote und hoher Inzidenz. Aufgrund der Corona-Infektionslage und der teils kritischen Auslastung in den Krankenhäusern sah sich die Landesregierung gezwungen, Gegenmaßnahmen einzuleiten, wozu auch das Verbot der Durchführung von Großveranstaltungen wie die Lipsia zählt. Damit sollen Kontakte reduziert und die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden. Der Schutz von Menschenleben steht an erster Stelle!

Dr. Uwe Oehm, Redaktion Geflügelzeitung


Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

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