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Aktuelle Ausgabe

Ausgabe 12/2018

14.06.2018

Unsere Themen:

Rassen, die in nur einem Farbenschlag anerkannt sind, haben es mitunter nicht leicht, eine große Beliebtheit zu erreichen. Dabei gibt es jedoch drei Ausnahmen, also Rassen die mit weit über 200 Zuchten über eine herausragende Verbreitung verfügen. Dies sind die Zwerg-Rhodeländer, Zwerg-Amrocks und die Zwerg-Vorwerkhühner. Damit nehmen sie unter den einheimischen verzwergten Heimatrassen eine absolute Ausnahmestellung ein und verdienen unbedingt eine genauere Betrachtung.

Der nicht deutsch klingende Name „Langschan“ bezieht sich auf die Herkunft der hauptsächlichen Ursprungsrasse, die aus der gleichnamigen nordchinesischen Provinz importierten Croad-Langschan. Im „Handbuch der Hühnerrassen“ (Wandelt/Wolters, 1996) schrieb der langjährige Zuchtwart dieser Rasse, Rüdiger Wandelt, unter Berufung auf die historischen Angaben Bruno Dürigens, dass die etwa zur gleichen Zeit importierten Plymouth Rocks, Minorka und Sumatra ebenfalls ihre Gene in die Deutschen Langschan einbrachten.

Einer der erfolgreichsten Strasser-Züchter ist Derd Olah aus Schrobenhausen. Wilhelm Bauer hat den aus Temerin/Serbien stammenden Spezialisten besucht. Derd Olah kann auf 55 Jahre aktive Strasser-Zucht zurückblicken. Früher waren Strasser flugtüchtige, kräftige Tauben, die sich durch Feldern einen Großteil ihrer Nahrung selbst suchen mussten. Mit der Zeit wurden die Strasser größer und massiger. Derd Olah gibt Einblicke in seine Spitzenzucht, die in mehreren Farbeschlägen den modernen Typ verkörpert.

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