Aktuelle Ausgabe

Einmal im Monat erscheint jeweils Freitags die neue Ausgabe der Geflügelzeitung. Von Groß- und Wassergeflügel über Hühner, Tauben und Ziergeflügel bis zu Tiergesundheit, Haltung und Zucht liefert die Geflügelzeitung alle wichtigen Informationen rund um die Rassegeflügelzucht.
Neben den Informationen zur aktuellen Ausgabe finden Sie auf dieser Seite das Editorial sowie das Inhaltsverzeichnis als herunterladbares PDF.
Unsere Themen GZ 07/2026
Sachsenenten – Sächsische Rasse mit internationalem Ansehen
Während die meisten Heimatrassen vor allem regional verbreitet sind, gehört die Sachsenente zu den internationalen Größen: Ihre Beliebtheit und ihr Züchterkreis reichen weit über die sächsischen und deutschen Landesgrenzen hinaus.
Watermaalsche Bartzwerge – Bärtige Gnome aus Belgien immer beliebter
Die Watermaalschen Bartzwerge entstanden in der Zuchtstätte Les Fougeres durch Antoine Dresse – doch Details zu ihrer Entstehung hat er nie veröffentlicht. Marco Hagen beleuchtet im Rasseportrait weitere spannende Hintergründe dieser besonderen Rasse.
Nürnberger Bagdetten – edle Rassetauben mit Weltgeltung
Die Nürnberger Bagdetten sind keine Allerweltstauben. Ihr Aussehen ist extravagant und mit Sicherheit nicht jedermanns Sache. Man könnte auch sagen, dass sich ihre Reize vielleicht erst dann zeigen, wenn man etwas tiefer in die Materie der Rasse eintaucht. Das ist aber leider gar nicht so einfach. Denn Massenware sind die Nürnberger Bagdetten leider nicht – sie waren es auch nie.
Trauerturteltaube
Die Trauerturteltaube gehört zu den weniger bekannten und in europäischen Volieren vergleichsweise selten gehaltenen Vertretern der Turteltauben. Innerhalb der Gattung fällt sie besonders durch ihre insgesamt dunkle, schiefergraue bis blaugraue Färbung auf und stellt damit eine auffallend abweichende Erscheinungsform unter den Turteltauben dar.
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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,
Temperaturen um die 40 °C Ende Juni in weiten Teilen Deutschlands waren eine Belastung für Mensch und Tier. Verantwortungsbewusste Züchter sorgten dafür, dass in den Ställen ausreichend Luftzirkulation herrscht und in den Ausläufen genügend Schattenspender vorhanden sind. Ende Juli/Anfang August beenden die meisten Taubenzüchter die Zuchtsaison und sind gut beraten, wenn sie Alttauben und Jungtiere aus den Frühjahrsbruten nach Geschlechtern getrennt unterbringen, um unnötige Vermehrungsaktivitäten zu unterbinden. Heranwachsende Jungtiere fordern Aufmerksamkeit und Fachkenntnisse des Züchters, der selbstverständlich seinen Schützlingen die beste Pflege angedeihen lässt und alles tut, was für eine optimale Entwicklung notwendig ist. Dazu gehören auch rassegerechte Besatzdichten in Ställen und Ausläufen. Bei aller Freude über zahlreichen Nachwuchs dürfen die vorhandenen Raumkapazitäten – gerade bei zusätzlichem Stress durch extreme Hitze – nicht ausgereizt werden. Um Überfüllung zu vermeiden, sollten Tiere, die dem Zuchtziel nicht entsprechen, aus dem Bestand genommen werden. Die verbliebenen, viel versprechenden Jungtiere danken es dem Züchter durch bessere Entwicklung. Es gilt: „Weniger ist mehr“ oder „Klasse statt Masse“.
Dr. Uwe Oehm, Redaktion Geflügelzeitung
Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

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