Titelbild GZ 02-2026

Einmal im Monat erscheint jeweils Freitags die neue Ausgabe der Geflügelzeitung. Von Groß- und Wassergeflügel über Hühner, Tauben und Ziergeflügel bis zu Tiergesundheit, Haltung und Zucht liefert die Geflügelzeitung alle wichtigen Informationen rund um die Rassegeflügelzucht.

Neben den Informationen zur aktuellen Ausgabe finden Sie auf dieser Seite das Editorial sowie das Inhaltsverzeichnis als herunterladbares PDF.

Unsere Themen GZ 02/2026

Wer die Jersey Giants zum ersten Mal sieht, ist meist gleichermaßen beeindruckt wie erstaunt. Diese massiven, großrahmigen Hühner verkörpern Kraft, Ruhe und Eleganz zugleich. Doch hinter der imposanten Erscheinung steckt eine anspruchsvolle Rasse, deren Zucht Fachkenntnis, Geduld und Engagement verlangt.

Das ausgehende 19. Jahrhundert und vor allem der Anfang des 20. Jahrhunderts waren eine spannende Zeit für die organisierte Rassetaubenzucht. Denn in dieser Zeit wurden viele Sondervereine gegründet. Das gilt auch für die Malteser, die als größte Huhntaube schon früh Interesse fanden bei den mitteleuropäischen Taubenliebhabern.

Bei einer Sommertagung des SV der Federfüßigen Zwerghühner 1989 kamen Zuchtfreunde und der Autor des Beitrages auf die Idee die Federfüßigen Zwerghühner in Rot mit weißen Tupfen zu züchten: „Irgendeiner müsse diesen neu zugelassenen Farbenschlag doch züchten! Wir hatten ihn allerdings noch nirgends gesehen.“ So begann die erneute Erzüchtung von dieser großartigen Farbkonstellation.

Die Weißrückenente bildet eine eigene Unterfamilie der Dendrocygninae. Früher wurde sie in die Nähe der Ruderenten gestellt. Heute steht sie als nahe Verwandte bei den Pfeifenten. Sie ist eine stabile, breite, den Ruderenten ähnelnde Tauchente mit einem ähnlichen Verhalten.

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Editorial

André Mißbach - Redakteur der GZ
André Mißbach – Redakteur der GZ

Liebe Leserinnen und Leser,

der Winter hatte uns in den letzten Wochen stärker im Griff, als viele Regionen das aus der jüngeren Vergangenheit gewohnt waren. Längere Frostperioden und vor allem Schnee wirken sich natürlich auch auf unsere Tiere aus, die öfter als gewohnt im Stall ausharren mussten. Doch egal, wie das Wetter ist, die ersten Monate im Jahr stehen bei den meisten Geflügelrassen im Zeichen der Zuchtvorbereitung. Da werden die Zuchtstämme zusammengestellt, das Tageslicht verlängert und oft erfolgt eine Futterumstellung, um die Tiere zum Legen zu animieren, aber auch eine gute Befruchtung zu erreichen. Was bei den Puten zu beachten ist, um in der Zucht erfolgreich zu sein, wird im ersten Teil einer Beitragsreihe von Michael Kümpel beleuchtet (S. 17). Darin wird u. a. betont, dass die Tiere bei nasskalter Witterung im Stall ohnehin besser aufgehoben sind, da dann die Befruchtung oft besser ist. Das kennen auch viele Hühnerzüchter aus der eigenen Praxis. Ein weiterer Beitrag von Jonas Henschen (S. 22) beschäftigt sich mit der Darmgesundheit. Allgemein schränken gesundheitliche Probleme die Zuchterfolge ein, sei es durch schlechte Legeleistung oder mangelnde Befruchtung. Wie Sie dem entgegenwirken können, und erfolgreich in die Saison starten wird in beiden Beiträgen eindrücklich dargelegt.

André Mißbach, Redaktion Geflügelzeitung


Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Bild Inhaltsverzeichnis Geflügelzeitung
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