1 Half Banner Top

2 Full Banner Top / 3 Super Banner Top

GZV Rosenheim feierte 120-jähriges Jubiläum

24.08.2015

Vorsitzender Hubert Stangassiger während seiner Ansprache anlässlich des 120-jährigen Jubiläums des GZV Rosenheim (Foto privat)

Bei der Jubiläumsfeier am 25. Januar 2015 konnte der Vorsitzende des GZV, Hubert Stangassiger, zahlreiche Vereinsmitglieder und Gäste begrüßen. In seiner Festansprache berichtete er, dass 21 Gründungsmitglieder den GZV Rosenheim ins Leben gerufen hatten. Eines dieser Mitglieder war Sebastian Höhensteiger sen., Gastwirt von Westerndorf-St. Peter. Bei der Jubiläumsfeier, wie auch beim großen Jubiläumsabend zum 100-jährigen am 28.5.1994 war der Verein wieder beim Höhensteiger zu Gast.

Bei der 100jahr-Feier 1994 konnte der Verein auf zahlreich durchgeführte Ausstellungen in der Inntalhalle zurückblicken wie zahlreichen HSS und Bayer. Junggeflügelschauen. Die größte Schau war 1988 die HSS der Strassertauben mit 3100 Tieren unter AL Georg Manhart. Nicht vergessen wollen die Züchter den leider viel zu früh verstorbenen Zfr. Georg Dettendorfer, der bei den Ausstellungen ab 1983 als Kassierer und zeitweise auch zusätzlich als 1. oder 2. AL seine Freizeit für den GZV zur Verfügung stellte. Heute wird dieses Engagement mit seinem Sohn Martin, der wie sein Vater Vereinskassierer ist, in 2. Generation fortgeführt. Diese Ausstellungen waren nur möglich, weil Georg Garnreiter und Georg Manhart mit ihrem persönlichen Einsatz und mit ihrem ganzen Fuhrpark vom Ausstellungsaufbau bis zum -abbau aktiv waren.
 

Gewürdigt werden sollen an dieser Stelle Alois Held (war jahrzehntelang Materialwart im vereinseigenen Stadl) und Martin Spitzl (war von morgens bis abends u.a. beim Auf- und Abbau, der Tierfütterung unermüdlich) und den treuen Förderer Toni Lechner. Diese wurden stellvertretend für die Vielzahl von Mitgliedern genannt, die bei den Ausstellungen immer wieder als Helfer oder Förderer in den Katalogen genannt wurden. Allen, die stets bei den Ausstellungen ihren Einsatz gegeben haben und teilweise bei jeder Ausstellung tageweise oder gleich eine Woche Urlaub genommen haben, galt in der Laudatio nochmals der Dank. Schon bei der letzten Ausstellung 1994 wurde die Hallenmiete und die Nebenkosten für die Inntalhalle drastisch erhöht und die Halle erhielt einen Parkettfußbden, der aufwendig geschützt werden müsste. Für den Verein war das finanzielle Risiko zu hoch und die Durchführung der Schau wäre nur mit einem zu großen Kraftaufwand möglich. So wurde es im Verein mangels geeigneter Ausstellungsmöglichkeiten ruhiger. Allerdings wurde die in Rosenheim durchgeführte LV-Versammlung und die unvergessene Bundesversammlung des BDRG 1990 in der Jubiläumsansprache genannt. Denn sie waren für den GZV Rosenheim öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen und fanden auch überregional große Anerkennung. Ab 2011 wurde wieder versucht, Ausstellungen durchzuführen. Mit dem GZV Bad Aibling führen wir die KV-Schau in der Fliegerhalle in Mietrachning durch, bei der 1182 Tiere gemeldet waren. Wir bewarben uns beim KV, um 2016 wieder eine Gemeinschaftsschau mit dem GZV Bad Aibling durchzuführen.


Eine weitere Bereicherung für den GZV Rosenheim war der Eintritt von Hans-Joachim Schwarz – erfolgreicher Züchter, Aussteller und PR – der 1998 aus familiären Gründen aus dem Mecklenburgischen nach Rosenheim kam und jetzt die Ämter des Zucht- und Pressewartes innehat.


Natürlich wurde auch Georg Garnreiter genannt. Nach 5 Jahren als 2. Vorsitzender prägte und förderte er den Verein 23 Jahre als 1. Vorsitzender und für diesen unermüdlichen Einsatz wurde ihm herzlich gedankt. Ihm ist es auch zu verdanken, dass der Verein seit 1983 einen vereinseigenen Stadl besitzt. Seit 2009 ist es Hubert Stangassinger, der den Vereinsvorsitz innehat. Hatte der Verein nach seiner Gründung im Jahr 1896 bereits 214 Mitglieder, so waren es 1945 nur noch 78, was auch dem heutigen Mitgliederstand entspricht. Ehrend gedacht wurde besonders der ganz aktiven Vorstandsmitglieder Anton Lechner, Heinz Burda, Georg Dettendorfer, Franz Kaiser und Walter Hildebrandt. Leider werden wir heute mit Widerständen aus Politik und Veterinärverwaltung konfrontiert. Erinnert wurde an die Deklarierung sogenannter Qualzuchten, die Verhinderung des Tierversandes mittels Speditionen, die erheblichen Einschränkungen beim Ausstellen von Hühnern und Wassergeflügel und deren Handel auf Kleintiermärkten. Die Zuwendung zum Tier und zur Pflege dieser ist ein Grundbedürfnis und ein innerer Antrieb eines Teils unserer Bevölkerung ist. Insofern dürfen wir auch als Geflügelzuchtverein auf eine positive Zukunft hoffen – so die abschließenden Worte des 1. Vorsitzenden.
H. Stangassinger und R. Staudt

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr