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VZI-Jahreshautpversammlung 2015

26.04.2015
1. Der Vors. W. Diekmann eröffnete um 10.05 Uhr die JHV, begrüßte alle Teilnehmer und hieß zahlreiche Ehrengäste willkommen. So den Vertreter des LR, Beigeordneter A. Gesang und Bürgermeister von Hilders H. Blum. Weiter den 1. BDRG-Vizepräs. E. Dopmann, sowie A. Mißbach, Beisitzer für Öffentlichkeitsarbeit im BDRG-Präsidium und Redakteur der Geflügelzeitung, VDRP-Vors. Dr. G. Breitbarth, 2. VHGW-Vors. U. Krüger, VDT-Vors. H. Köhnemann, H. Ludloff, Vors. des LV Kurhessen, V. Seuberling, 2. Vors. des KV Fulda-Rhön und Vors. vom KTZV Hilders, die Ortsvereinsmitglieder von Hilders und Ausrichter der Tagung H. und F. Etzel, B. Schlereth und V. Seuberling sowie VZI-Ehrenvors. G. Meyer. Entschuldigt hatten sich BDRG-Ehrenvors. W. Riebniger, VHGW-Vors., M. von Lüttwitz, VZV-Vors. K. Stratmann und Ursula und F. Marquardt sowie U. Weis. Im Anschluss folgte die Totenehrung. Stellvertretend für alle verstorbenen Ziergeflügelfreunde wurde dem VZI-Mitbegründer und Ehrenvors. H. Blatt gedacht.

2. Beigeordnete A. Gesang sagte, Zier- und Geflügelzucht seien eine sinnvolle Beschäftigung. Es seien Geschöpfe, die unsere besondere Liebe und Fürsorge bräuchten. H. Blum, BM von Hilders, stelle kurz den Ort vor und gab geschichtliche Einblicke. Er dankte dem KTZV Hilders für sein Engagement, die vorbildliche Jugendarbeit und dass der Verein jedes Jahr eine wunderschöne Ausstellung veranstalte. BDRG-Vizepräs. E. Dopmann überbrachte die Grüße des BDRG, besonders von Präs. C. Günzel. und berichtete über Neuerungen in der Geschäftsstelle. Die Grüße des VZV überbrachte A. Mißbach und dankte für die gute Zusammenarbeit. VDRP-Vors. Dr. G. Breitbarth sagte, dass die Beurteilung von Ziergeflügel eine besondere Herausforderung sei. Die OGBZ reiche oftmals nicht aus und so sollte man noch ein Koffer mit Speziallektüre dabei haben. Der Sachkundenachweis ist für Ziergeflügelzüchter sinnvoll und notwendig, da das Ziergeflügel verschiedener Gesetzgebung unterliegt. 2. VHGW-Vors. U. Krüger lobte die Arbeit des VZI. Leider werde die Schulung und Weiterbildung der PR für Z 1-Z 3 in den PVen vernachlässigt, diese Preisrichter sollten an den VZI-Schulungen teilnehmen und sich weiterbilden. VDT-Vors. H. Köhnemann lobte die gute Zusammenarbeit der Fachverbände untereinander. Wir seien die führende Nation im Bereich der Rassegeflügelzucht, der Taubenzucht und des Ziergeflügels auf der Welt. Die Ausstellungen sind unsere „Erntedankfeste“ und diese sollten wir gebührend feiern und uns nach außen hin präsentieren. Er lud Interessierte zum VDT-Meeting nach Berlin ein. H. Ludloff, Vors. des LV Kurhessen, freute sich, dass die VZI-Tagung zum wiederholten Male in Hilders stattfand. Er gab bekannt, dass der GZV Niestetal keine LV-Ziergeflügelschau mehr ausrichte, diese richtet künftig der GZV Marburg aus. V. Seuberling, 2. KV-Vors. und Vereinsvors., überbrachte die besten Grüße und ließ die Tagung bis dato Revue passieren. W. Diekmann dankte allen für ihre Grußworte.

3. Schriftführerin Petra Krüger stellte die Teilnehmer fest und die damit verbundenen Stimmen. 26 Vereine mit 31 Stimmen, 7 Fördermitglieder mit 7 Stimmen und 7 Vorstandsmitglieder mit 7 Stimmen ergaben 45 Stimmen.

4. Auf die Verlesung des Protokolls der Mitgliedervers. 2014 in Mettmann wurde einstimmig verzichtet, da es in der Fachpresse, in der VZI-Info und auf der Homepage veröffentlicht wurde.

5. Die Aufnahme der Vereine Essen-Oldenburg und Brake-Unterweser fand ein einstimmiges Votum.

6. Für außergewöhnliche Leistungen im VZI erhielten F. Etzel, B. Schlereth, V. Seuberling und H. Etzel die silberne Ehrennadel.

7. Der Vors. stellte in seinem Bericht voran, dass es vorrangiges Ziel bleibe, sich um die Erhaltung aller Arten zu sorgen, da vielen der natürliche Lebensraum genommen wurde und sie vom Aussterben bedroht seien. Er lobte die vorige vorzüglich ausgerichtete Bundestagung in Mettmann, deren Schulungsprogramm und das Drumherum gefielen. Die JHV war auch von Politik und Organisation anerkennend besucht. Er berichtete über die durchgeführten Schauen, die aber leider als Folge aus den Vogelgrippeauflagen für Wasser- und Wasserziergeflügel vor dem Jahreswechsel endeten. Demzufolge fiel auch die Bundesziergeflügelschau im Januar in Herzlake aus. Viele Ziergeflügelzüchter und auch Vereine sind verunsichert, wie es weiter gehen soll. Die Beiträge an die Organisation und die anderen festen Kosten drücken. Ihr Fortbestand ist finanziell nicht selten erst durch eine regelmäßige Schausausrichtung sichergestellt. Über hartnäckigeres Vorgehen unserer Organisation gegen die Vogelgrippeauflagen sollte dringend nachgedacht werden. So hätte die Ausnahme von der virologischen Untersuchung, die (bekannte) Sentineltierhaltung, sofort in die  Geflügelverbringungsbeschränkungsverordnung gehört, statt sie erst 3 Wochen später zuzulassen, nachdem die Schauen ausgefallen bzw. abgesagt worden waren. Ein engeres Zusammenwirken aller Organisationsebenen sei vonnöten. Die Mitgliederzahlen veränderten sich momentan kaum. Dem Nachwuchs/der Jugendarbeit komme eine besondere Bedeutung zu. Daran, einen möglichst gleichen Ausbildungsstand der Ziergeflügelpreisrichter im BDRG zu erreichen, werde weiter gearbeitet. Die Workshops bei den VDRP-Tagungen trugen dazu bei. Eine bessere Beteiligung der Schulungsleiter der PVen an unserer Bundestagung sei wünschenswert. Der nächste Nachtrag für die OGBZ befinde sich in Arbeit. Zur EE-Schau in Metz kann auch Ziergeflügel gemeldet werden. Ausstellungshöhepunkte werden die 31. Bundes-Ziergeflügelschau im Dezember in Leipzig sowie die Nationale und Bundessiegerschau in Dortmund. Letztere komme den Ziergeflügelfreunden in den mittleren und westlichen LV gelegen, da sie wegen der Vogelgrippe in der vergangenen Schausaison Abstriche machen mussten. Wünschenswert sei eine einsichtige und wohlwollend gestimmte AL.

8. Der Obmann für Hühnerartiges Ziergeflügel (Z1), F. Meyer, berichtete, dass er sich im August zu einem Arbeitstreffen mit W. Diekmann, J. Gunkelmann und G. Stähle getroffen habe. Dort ging es um die Überarbeitung der OGBZ. Zurzeit arbeite er an 7 Artenbeschreibungen für die OGBZ. Er bedauerte, dass das Ausstellungsjahr 2014 durch die vielen Schauausfälle recht ruhig war und hoffte, dass dies nicht wieder passiere. Obm. für Z 2 G. Stähle berichtete von dem Treffen in Hungen und von der Überarbeitung von Standartbeschreibungen. G. Stähle habe 10 neue Arten beschrieben. Die Wintermonate kamen und leider auch die Vogelgrippe und so wurden viele Ziergeflügelschauen abgesagt, was sehr, sehr ärgerlich war. Er brachte zum Ausdruck, dass unser Hobby, die Ziergeflügelerhaltungszucht, immer problematischer werde. Doch er machte Mut „es könne nur noch besser werden“. Erfreulich war, das in Württemberg auf der LV-Ziergeflügelschau fast 130 Paare standen und in Leipzig zur Lipsia 75 Paare Ziergeflügel.
Er rief alle Ziergeflügelfreunde auf, über ihre Erfahrungen bei Zucht und Haltung des Ziergeflügels zu schreiben und so die VZI-Info zu bereichern. Dr. Martin Linde fasste seinen Bericht für das Wasserziergeflügel (Z 3) und den Bericht über den Tier- und Artenschutz zusammen. Er referierte über die Probleme der Züchter mit der Aufstallungspflicht, dem Verbringungsverbot und den veterinärbehördlichen Auflagen. Er würdigte die Leistung all derer, die trotz der Widrigkeiten weiter Wasserziergeflügel züchten und ausstellen. Defizite sah er in der Schulung von Preisrichtern und regte an, dass der VZI Preisrichter, die regelmäßig an Schulungsveranstaltungen des Verbandes teilnehmen und sich um die sehr spezielle Bewertung von Ziergeflügel verdient gemacht haben, zu Sonderrichtern ernennen dürfe. Der Vors. erklärt, dass er über den in Arbeit befindlichen Nachtrag für die OGBZ im Jahresbericht berichtete. Eine Anerkennung weiterer Mutationen von Arten, die wir als Verband nicht wollen, sind dem BZA nicht bekannt oder gemeldet.

9. Kass. B. Isselhorst trug den Kassenbericht 2014 und den Haushaltsvoranschlag 2015 in allen Einzelheiten vor. Von den Versammlungsteilnehmern gab es keine Beanstandungen bzw. Fragen.

10. Kassenprüfer waren V. Seuberling und B. Schlereth vom KTZV Hilders. V. Seuberling lobte die vorbildliche Kassenführung und hatte nichts zu beanstanden.

11. Bei der Aussprache zu den Berichten gab es keine Wortmeldung.

12. V. Seuberling beantragte die Entlastung des Kass. und des gesamten Vorstands, die einstimmig erfolgte.

13. Wahlen – a) 2. Vors.: Vom Vorstand wurde G. Stähle vorgeschlagen, der der Kandidatur nicht zustimmte. Aus der Vers. wurde A. Mißbach vorgeschlagen, der bei eigener Enthaltung einstimmig gewählt wurde. Er dankte für das Vertrauen und nahm die Wahl an. b) Obmann Z 3: Dr. M. Linde wurde zur Wiederwahl vorgeschlagen. Seine Wahl erfolgte bei eigener Enthaltung einstimmig. Er dankte für das Vertrauen und nahm die Wahl an. In der Weiterführung des Amtes als Tier- und Artenschutzbeauftragter wurde er zudem einstimmig bestätigt. c) Ergänzungswahl: Diese waren nicht nötig.

Im Anschluss an die Wahlen wurde der ausgeschiedene 2. Vors. J. Gunkelmann verabschiedet. Die Laudatio hielt Ehrenvors. G. Meyer. Seit 1965 beschäftigt sich J. Gunkelmann mit Wasserziergeflügel und begann mit Stock-, Mandarin- und Brautenten. Zuweilen hielt er bis zu 30 verschiedene Arten Zierenten und Gänse. Er ist Mitglied in verschiedenen SV, in denen er mehrere Aufgaben übernahm und Ehrungen erhielt. J. Gunkelmann errang viele Siegerbänder, Blaue Bänder, BLP und etwa 350-mal die Note Vorzüglich. Er war Ausstellungsleiter verschiedener Ziergeflügelschauen, erstellte Fach- und Ausstellungsberichte für die Fachzeitungen, hielt Fachvorträge in Vereinen und Verbänden, war Ausrichter von Sommertagungen, HSS und zweier VZI-Verbandstagungen. 1999 wurde J. Gunkelmann 2. VZI-Vors. und war der Vertreter des VZI für den Süden. Viele Vereine und Fördermitglieder konnte er für unseren Verband gewinnen. Viele Drucksachen Rollups, Poster, Werbebänder, Prospekte usw. hat er mit entworfen, seine Ideen waren fast immer grenzenlos und das alles neben seiner beruflichen Tätigkeit. Von 1997-2012 begleitete er das Amt als Wasserziergeflügelobm. Bei fast allen VZI-Tagungen hielt er einen Dia-Vortrag über Wasserziergeflügel, und dies 19 Jahre lang. Zudem schrieb er Ergänzungen für das Wasserziergeflügel. G. Meyer wünsche J. Gunkelmann und seiner Frau alles Gute, bei bester Gesundheit und wünschte sich, dass er dem VZI erhalten bleibt.

J. Gunkelmann wurde zum Meister des VZI ernannt. Sichtlich gerührt dankte er G. Meyer für die herzergreifende Laudatio, dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit und versicherte, dass er dem VZI weiter mit Rat und Tat zur Seite steht.

14. Der Beitrag muss nicht erhöht werden und bleibt unverändert.

15. Die 31. Bundesschau findet in Leipzig statt. Nach jetzigen Stand sind die Veterinärbestimmungen nicht unerheblich. Sie werden mit den Meldepapieren herausgegeben und jeder Ziergeflügelhalter muss für sich selbst entscheiden, ob er diese annimmt und Tiere ausstellt. Das Paar Ziergeflügel kann für ein Standgeld von 12 € präsentiert werden.

16. Die 32. Bundesziergeflügelschau findet am 21./22.1.17 in 71083 Herrenberg statt.

17. Die VZI- Bundestagung 2016 findet am 23./24.4. in 71069 Maichingen statt. Leider gab es für weitere Bundestagungen bislang keine Bewerber.

18. Der RGZV Essen (Oldb.) stellte den Antrag, die unbesetzte Stelle des Jugendbeauftragten wieder zu besetzen. Dies wurde kontrovers diskutiert. Auch stand die Frage im Raum, wie dieser Kinder und Jugendliche erreichen und was er bewirken kann. Dies müsse die Zeit zeigen, ist doch der VZI der einzige Fachverband mit einem Jugendbeauftragten. Nach formaler Irritation wurde mit Mehrheit für die Wiederbesetzung und bei Vorhandensein eines Kandidaten ggfs. auch die Umsetzung gestimmt und der dann vorgeschlagene M. Ovelgönne mit Stimmenmehrheit gewählt.

19. Unter Verschiedenes gab es keine Wortmeldungen.

20. Das Schlusswort sprach 2. Vors. A. Mißbach. Er freute sich auf die neue Herausforderung und wünschte allerseits eine gute Zusammenarbeit. Nach dem Dank an die Ausrichter der Tagung wünschte er allen eine gute Heimreise und dankte für die rege Teilnahme.


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