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VDRP-Tagung in Eibenstock

06.10.2015

© Martin Backert

Blick in den Versammlungsraum der Schulungsleitertagung während der Vorstellung neu anerkannter Farbenschläge durch Reiner Wolf vom BZA

Bildergalerie: VDRP-Tagung in Eibenstock

Inmitten des Naturparks Erzgebirge/Vogtland direkt an der größten Trinkwassertalsperre Sachsens liegt die alte Bergstadt Eibenstock. Diese traditionsreiche Erzgebirgsstadt war mit ihrem Tagungshotel „Hotel am Bühl“, im Sprachgebrauch auch als das blaue Wunder genannt, vom 12.-14. Juni 2015 Austragungsort der diesjährigen VDRP-Tagung. Eberhard Fritzsch, Matthias Zichner und Theo Schneider zeichneten sich für die Durchführung verantwortlich. Vorab gilt schon einmal allen Hauptakteuren dieser Tagung für die schöne und vor allem sehr kurzweilige Tagung ein herzlicher Dank. Ich denke, ich kann hier für alle sprechen und sagen, dass wir uns wirklich „pudelwohl“ gefühlt haben.

Die Tagung selbst begann schon am Freitagnachmittag mit der Sitzung des VDRP-Vorstandes. Der Freitagabend stand ganz im Zeichen des Erfahrungsaustausches. In gemütlicher Runde wurden die Geschehnisse der zurückliegenden Schausaison ausgewertet und über Ausgewöhnliches in der Züchterszene diskutiert. Hier haben die Schulungsleiter und PV-Vorsitzenden genügend Gesprächsstoff, was eigentlich weitere Abende füllen könnte. Der Samstag diente der Schulung der Schulungsleiter.

Neue Farbenschläge vorgestellt

Ein fester Punkt ist hier die Vorstellung neu anerkannter Rassen bzw. Farbenschläge durch die Mitglieder des BZA, so auch in diesem Jahr. Uli Freiberger, Spartenvorsitzender für Geflügel, stellte die Neuheiten vor: Hochbrutflugenten, grobgescheckt-braun, Elsässer, goldhalsig, Malaien, blau-weizenfarbig, Tuzo, gesperbert, Welsumer, perlgrau-orangefarbig, Dt. Zwerghühner, zitron-schwarzcolumbia, Dt. Reichshühner, braun-porzellanfarbig, Ko Shamo, rotgesattelt-weizenfarbig, Zwerg-Cochin, bobtailfarbig, Zwerg-Orpington, schokoladenbraun und Zwerg-Phönix, blau-goldhalsig. Speziell die Farben Bobtail und Schokoladenbraun als neue Farbvarianten wurden ausführlicher beschrieben.

Ganze 33 Änderungen hatte Reiner Wolf, Spartenvorsitzender für Tauben, vorzustellen. So können sich die Romagnoli über den neuen Farbenschlag Aschfahl freuen, genauso wie die Niederländischen Schönheitsbrieftauben über die neuen Farbenschläge Indigo mit Binden und Andalusierfarbig. Auch bei den Dragoon darf ab der kommenden Schausaison die andalusierfarbige Variante offiziell ausgestellt werden. Die Brünner Kröpfer sind nun auch in Blau-Gestorcht zugelassen. Bei den Thüringer Mondtauben und Sächsischen Brüstern wurde die Farbe Braun in Rot umbenannt, was dann auch im nächsten Jahr bei den Thüringer Brüstern erfolgen soll. Die Altenburger Trommeltauben sind nun im Farbenschlag Blaufahl-Schimmel, die Altdeutschen Mövchen in Blau ohne Binden zugelassen. Die Deutschen Modeneser, Französischen Kröpfer, Fränkischen Feldtauben, Altdeutschen Mohrenköpfe sowie alle Sächsischen Farbentauben, Berliner Kurze, Berliner Langlatschige Tümmler, Polnische Langschnäblige Tümmler, Temeschburger Schecken, Stargarder Zitterhäse, Ostpreußische Werfer, Pommersche Schaukappen und Hamburger Schimmel werden zum EE-Standard. Weitere Änderungen des Standardtextes wurden bei den Deutschen Modenesern, Brünner Kröpfern, Dt. Schildmövchen, Dt. Farbenschwanzmövchen, Kölner Tümmlern und Speelderken vorgenommen. Im Zuge der Neuauflage des Rassetaubenstandards in diesem Jahr gibt es bei den Französischen Kröpfern, Glanztauben, Fränkischen Feldtauben, Pfautauben, Berliner Kurzen, Berliner Langlatschigen Tümmlern, Polnischen Langschnäbligen Tümmlern, Stargarder Zitterhälsen, Ostpreußischen Werfern, Pommerschen Schaukappen und den Hamburger Schimmeln neue Standardbilder.

Zukunft des VDRP

Im Gespräch am „Runden Tisch“ befassten sich die Teilnehmer mit den Themen des zukünftigen VDRP-Tagungsablaufes, der Entwicklung der Mitgliederstruktur im Verband und den Reformen im Schauwesen.
Kassierer Götz Ziaja stellte den jährlichen Finanzbedarf des Verbandes vor. Über Einsparungen, aber auch eine Verkürzung der VDRP-Tagung, die das größte Budget des Verbandes ist, wurde diskutiert und beraten. Die Tagungsteilnehmer vertraten fast alle die Meinung, die Tagung nicht zu verkürzen und in dem Modus und Ablauf so zu belassen, wie sie derzeit durchgeführt wird.

Schriftführer Martin Backert beleuchtete die Mitgliederentwicklung der letzten Jahre. Jährlich beenden aus Altersgründen um die 70 Preisrichter ihren aktiven Dienst. Durch die regelmäßige Ausbildung neuer Preisrichter konnte dieses Defizit teilweise ausgeglichen werden. Seit nunmehr zwei Jahren ist die Zulassung neuer Preisrichter aber auch stark rückläufig. Somit hat auch der VDRP starke Mitgliederverluste für sich zu verbuchen. Dazu kommt noch, dass zirka 11 % der Preisrichter noch im Verband Mitglied sind, aber nicht mehr richten. In Punkte der Zulassungen in den Gruppen A-D und E-M ist der VDRP mit gut 35 % der Preisrichter bestens aufgestellt. Lediglich beim Thema der Allgemeinrichter, also Preisrichter mit den Gruppen A-M, sind es derzeit nur 4%, was Anlass zur Sorge gibt. Hinzu kommt, dass gerade die älteren Preisrichter, die für diese Gruppen zugelassen sind, in den nächsten Jahren ihre aktive Preisrichtertätigkeit auf Grund ihres Alters beenden. Ein vom VDRP entworfener Fragebogen soll an die Preisrichter ausgegeben werden und die daraus gewonnen Erkenntnisse Klarheit geben. Oberstes Ziel muss es aber in den nächsten Jahren sein, viele aktive Preisrichter zu ermutigen, dass sie eine umfangreiche Ausbildung zum Allgemeinrichter absolvieren, denn die Absicherung der kleinen Schauen mit Preisrichtern vor Ort muss gewährleistet sein, um die Kosten der Ausstellungsleitungen nicht noch mehr zu erhöhen.
Dr. Günter Breitbarth referierte zum Thema Reformen im Schauwesen. In einer Übersicht wurden die einzelnen Kostenfaktoren einer Bundesschau prozentual gegenübergestellt. Dem derzeitigen Meinungsbild, dass die Preisrichter zu teuer sind und dass man mit der Begrenzung der Kilometerpauschale die Finanzierung der Bundesschauen retten könne, wurde damit klar widersprochen.

In der anschließenden Diskussion dazu wurde ganz klar festgestellt, dass der größte Kostenblock einer Bundesschau die Hallenmieten sind. Harald Köhnemann musste als Ausstellungsleiter der VDT-Schau selbst erfahren, dass die Hallenmieten in den letzten 10 Jahren fast um 80% gestiegen sind. Hier müssen zukünftig Entscheidungen getroffen und die bestehenden Standards neu definiert werden. Um hier Kosten zu sparen muss man auch über einen doppelstöckigen Aufbau bei Zwerghühnern und Tauben nachdenken, wie auch über eine eventuelle Verkürzung der Schautage. Aber einfach zu sagen, dass die Preisrichter auf einen Teil ihrer Kosten verzichten sollen, lehnen die PV-Vorsitzenden strickt ab, das ist definitiv der falsche Weg.

Preisrichter steuern den Zuchtfortschritt

Ruben Schreiter, Preisrichter aus der PV Sachsen referierte in seinem Fachvortrag über die Wichtigkeit einer zuchtstandsbezogenen Bewertung bei unserem Rassegeflügel. Dass der Zuchtstand in den einzelnen Rassen derzeit in Deutschland so hoch ist, ist auch ein Verdienst der Arbeit der Preisrichter. Umso wichtiger ist es, das der PR mit seiner Kritikgestaltung dem Züchter eine sehr genaue aber auch rassebezogene Bewertung mitgibt, damit dieser seine Zucht weiter verbessern kann. Auch müssen sich die PR klar sein, dass sich die Züchterschaft sehr stark an den Spitzentieren orientiert. Daraus ergibt sich aber auch, dass der Preisrichter in der Lage ist frühzeitig Fehlentwicklungen in der Ausprägung von Rassemerkmalen zu erkennen und mit seiner Bewertung dagegen steuert. Um das zu erreichen brauchen die Preisrichter zuchtstandsbezogene Schulungen und klare Richtlinien bzw. Standards, an denen sie sich orientieren können.

Gedanken mit dem derzeitigen Ausbildungssystem des VDRP machte sich Martin Backert. In seinem Vortrag stelle er Alternativen aber auch elektronische Neuerungen in punkto PR-Anwärterausbildung vor. Auch gab es Gedanken, den Schulungsablauf familienfreundlicher bzw. zeitstraffender abzuhalten. Scheuen doch gerade viele Befähigte den Schritt zur dreijährigen Preisrichter-Anwärterausbildung, weil Sie das nicht mit Job oder Familie in Einklang bringen können.

Bevor es zum praktischen Teil, den Tierbesprechungen, ging wurden auf Grund ihrer herausragenden Verdienste die Preisrichterkollegen Udo Güßbacher (PV Bayern), Dietmar Kleditsch (PV Sachsen) und Christian Kühne (PV Kurhessen) zu Ehrenmitgliedern des VDRP ernannt.

Sächsische Heimatrassen

Ein fester und gern genutzter Bestandteil der Schulungsleitertagung ist die Tierbesprechung von Heimatrassen aus dem Bereich der ausrichtenden PV. Sachsen bietet hier einen reichen Fundus im Geflügel und vor allem im Taubenbereich. So waren ganz klar die Sächsischen Farbentauben Anziehungspunkt bei den Schulungsleitern und PV-Vorsitzenden. Kein anderer als der Kenner der Szene und selbst Spitzenzüchter Sächsischer Farbentauben, Reiner Wolf, stellte die Feinheiten und den derzeitigen Zuchtstand in den einzelnen Rassen vor.

Dass Sachsen aber mehr zu bieten hat als nur Farbentauben, war allen bekannt. So wurden weiterhin von André Klein die Deutschen Legegänse und Sachsenenten vorgestellt. Matthias Knoll zeigte den Zuchtstand der Sachsenhühner auf und Klaus Kretschmer erklärte die Anforderungen an die Dresdner und Zwerg-Dresdner. Sächsische Kröpfer besprachen Eberhard Roscher und die Vogtländischen Weißkopftrommeltauben Jürgen Hennebach. Matthias Zichner ging gezielt auf die Feinheiten der sehr seltenen Dresdner Trommeltauben ein, und Gerhard Beyer unterstrich in der Besprechung der Lausitzer Purzler, dass diese keine Farbentauben sind. Wer bei der Bewertung die Anforderungen an Farbe und Augenrand wie bei den Farbentauben stellt, liegt falsch.

JHV im Zeichen des 90. VDRP-Jubiläums im Jahr 2016

Groß war die Zahl der Ehrengäste, die Dr. Günter Breitbarth zur JHV begrüßen konnte. Aus der Politik waren der Landtagsabgeordnete der Sächsischen Landesregierung, Prof. Dr. Günter Schneider, und der Landrat des Erzgebirgskreises, Frank Vogel, zu Gast. Beide unterstrichen in ihren Grußworten die Wichtigkeit der Kleintierzucht und die Bewahrung alten Kulturgutes. Aus den Reihen der Organisation waren Christoph Günzel (BDRG-Präsident), Wolfram John (LV-Vors. Sachsen), Eberhard Fritzsch (PV-Vors. Sachsen) und die Ehrenmitglieder des VDRP Dieter Seinsche, Gerhard Schöpper, Rudi Wilken und Christian Kühne anwesend. Auch von Seiten der Fachverbände war der Zuspruch sehr groß. So überbrachten Sascha Leuschner (VHGW), Uli Freiberger (VZV) und Willi Diekmann (VZI) die herzlichsten Grüße und luden zu den JHV und Schauen ihrer Verbände herzlich ein. Uli Freiberger überbrachte dazu noch die Grüße des BZA.
Harald Köhnemann (VDT) berichtete schon vorab über das 10. VDT-Meeting im August in Berlin. Vor dem Brandenburger Tor sollen Flugtauben aufgelassen werden, was es wohl so noch nie gab. Zur 64. Dt. Rassetaubenschau in Leipzig erwartet man wieder 30.000 Tauben. Diese Schau wird mit der Deutschen Meisterschaft, der Championvergabe und der Ermittlung der „Best in Show“ ein Höhepunkt 2015. Dazu werden wieder zahlreiche Taubenpaare von Spitzenzüchtern zu Gunsten der Deutschen Kinderkrebsstiftung versteigert.

Franz Nuber, Vertreter des Tierschutzbeirates, unterstrich noch einmal die Wichtigkeit des Tierschutzes in der heutigen Zeit. In der Gesellschaft werden heute diese Punkte sehr groß geschrieben. Umso wichtiger ist es, dass wir frühzeitig Fehlentwicklungen erkennen und gegensteuern können. Derzeit werden an mehreren Rassen Monitorings im Wissenschaftlichen Geflügelhof durchgeführt. Die daraus entstanden Erkenntnisse können so gut eingesetzt werden. Man könne nur punkten, wenn Züchter gemeinsam mit SV und Preisrichtern zusammenarbeiten.

BDRG-Präsident Christoph Günzel überbrachte die Grüße des Präsidiums und gab Einzelheiten von der letzten Bundesversammlung in Suhl und der Arbeit in der Geschäftsstelle bekannt. Gleich zu Beginn seiner Rede unterstrich er die sehr wichtige Arbeit der Preisrichter für die Rassegeflügelzucht und auch die Wichtigkeit der Verbandsarbeit des VDRP. Der BDRG selbst wird dem VDRP hier zukünftig auch weiterhin seine volle finanzielle Unterstützung zusichern, damit dieser in seiner Schulungsarbeit keine Abstriche hat. Gab es doch hierzu einigen Gesprächsbedarf, gerade in punkto der Ergänzungsblätterlieferung für den Satzungsordnern, der bis 2014 von VDRP und BDRG gemeinsam erstellt und vertrieben worden ist und ab diesem Jahr alleinig nur noch vom BDRG-Präsidium hergestellt und verkauft werden soll. Aus dieser Tatsache heraus hätte der VDRP zukünftig erhebliche finanzielle Einbußen zu beklagen. Zwei weitere Punkte waren dem BDRG-Präsidenten wichtig. Einmal ist das der Tierschutz. Gerade im Punkt der Übertypisierung von Rassemerkmalen sind die Preisrichter gefragt Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und mit deutlichem Punkteabzug zu ahnden. Auch fordert er die Preisrichter auf, alle auf unseren Schauen festgestellten unnatürlichen Merkmale auch satzungsgemäß zu behandeln und nicht als Bagatell-Delikte ungeahndet zu lassen. Um die Kosten der Ausstellungsleitungen der Bundesschauen im Rahmen zu halten bittet der darum, soviel wie möglich Fahrgemeinschaften zu diesen Schauen zu bilden.
Dr. Günter Breitbarth erklärte in seinem Jahresbericht, dass der demografische Wandel auch nicht am VDRP vorbeigeht. Der Großteil der aktiven Preisrichter wird älter und es kommen dazu weniger neue Preisrichter nach. Die Mitgliederstruktur ist seit Jahren rückläufig. Umso wichtiger ist es die Mitgliederstrukturen im Verband und in den einzelnen PV zu kennen. Deshalb bittet er darum den ausgegeben Fragebogen des VDRP so gut und von so vielen Preisrichtern wie möglich ausfüllen zu lassen. Auch muss die Gewinnung neuer Anwärter verstärkt werden und die aktiven Preisrichter müssen dazu ermutigt werden, weitere Erweiterungsprüfungen abzulegen. Dass als Resultat aus den Treffen zur Schaulandschaft im BDRG die Preisrichter als Haupt-Kostenfaktor hingestellt werden ist grundsätzlich falsch. Hier müssen, so Breitbarth, die Schauleitungen ganz klar alle Kosten nennen, das analysieren und es muss nach neuen Lösungsansätzen gesucht werden. Dass jetzt die Bundesschauen die Regelung mit der 250 km Begrenzung annehmen, obwohl dies noch gar nicht in der AAB festgeschrieben ist, ist für ihn sehr bedenklich. Hier sind nach Meinung des VDRP-Vorsitzenden viel mehr die Sondervereine gefragt, Sonderrichter recht nahe zum Ausstellungsort zu benennen.

Zum Stand des Satzungsordners erklärte er, dass es ohne Rudi Möckel und dem VDRP keinen Satzungsordner heute geben würde. Die Bearbeitung des Ordners und der jährlichen Ergänzungen obliegen seit diesem Jahr alleinig dem BDRG, was er sehr bedauert. Hätte man doch den begonnen Weg gemeinsam fortführen können, was aber seitens des BDRG-Präsidiums nicht mehr gewollt ist. Mit dem Tierschutzbeirat habe man gemeinsam neue uM- Formulare erstellt, die ab sofort in der Versandstelle des VDRP geordert werden können. Auf Grund der Erfahrungen aus der letzten Schausaison wurde hier der Tierschutzaspekt neu in das Formular eingearbeitet. Zum Abschluss dankte er allen PV-Vorsitzenden und den VDRP-Vorstandskollegen für die zuverlässige Zusammenarbeit und lud recht herzlich zur Jubiläums-Stammschau 2015 nach Dortmund zur Nationalen Bundessiegerschau ein, auf der sich der VDRP auch mit einem Stand präsentieren wird. Hier sind Preisrichter und Züchter herzlich willkommen.

Kassierer Götz Ziaja kann auch im Geschäftsjahr 2014 auf eine ausgeglichene Kassenlage zurückblicken. Matthias Zichner bescheinigte den Anwesenden eine exzellente Kassenführung. Er hat zusammen mit Theo Schneider und Heiko Zweißler die Kasse geprüft. Daraufhin bat er um Entlastung des Kassierers und des Vorstandes, was auch einstimmig erfolgte. Unter dem Punkt Wahlen, waren der Kassierer und der 1. Beisitzer neu zu wählen. Die beiden Vorstandskollegen Götz Ziaja und Peter Falk kandidieren wieder und wurden ohne Gegenstimmen gewählt.

Neue Satzung verabschiedet

Nach über 20 Jahren bestand bei der VDRP-Satzung Bedarf zur Überarbeitung. Nach der Vorarbeit des VDRP-Vorstandes im letzten Jahr, der Mitarbeit aller PV-Vorsitzenden in einer extra Arbeitsgruppe anlässlich der VDRP-Tagung 2014 und einigen Korrekturphasen im laufenden Jahr konnte die neue Satzung zügig und ohne Einwände einstimmig verabschiedet werden. Die weiteren Anträge der PV Kurhessen und Sachsen-Anhalt auf Durchführung der VDRP-Tagungen in den Jahren 2017 und 2018 wurden einstimmig stattgegeben. Der gestellte Antrag der PV Württemberg-Hohenzollern, dass zukünftig auch die Obmänner neben dem Gegenzeichnen per Unterschrift bei der Note v 97 auch die Bewertungskarten mit ihren Stempel versehen, wurde mehrheitlich stattgegeben. Dieser Antrag wir nun vom VDRP zur nächsten Bundesversammlung in 2016 als Antrag zur AAB gestellt. Zum Schluss lud noch Henry Tews, PV-Vorsitzender von Mecklenburg-Vorpommern, zur nächsten VDRP-Tagung vom 17.-19. Juni 2016 in Marlow ein.

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