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Neuzüchtungen Geflügel Februar 2015

Der BZA gibt bekannt:

Nachstehend veröffentlichen wir Standard-Ergänzungen für folgende Rassen:


Hochbrutflugenten

Grobgescheckt-Braun:
Grobscheckung auf brauner Grundfarbe, weiße Farbfelder in jeder Federpartie auftretend. Auf Ausstellungen sollen nur harmonisch, möglichst beidseitig gleich gescheckte Tiere mit mindestens einem Drittel Weißanteil im Gefieder gezeigt werden.
Schnabelfarbe beim Erpel von dunkelgrün bis orange, auch fleckig in diesen Farben. Bei der Ente dunkel graubraun bis orange oder auch fleckig in diesen Farben.
Lauffarbe bei Erpel und Ente braun bis orange.
Grobe Fehler: Zu unregelmäßig gescheckt; andersfarbige Federn als Braun oder Weiß.

Elsässer

Goldhalsig:
HAHN: Kopf satt goldfarbig, Hals- und Sattelbehang goldfarbig mit schwarzen Schaftstrichen. Rücken, Schultern und Flügeldecken goldrot; Binden grün glänzend schwarz; Handschwingen schwarz mit braunem Außenrand; Armschwingen innen und am Ende schwarz, außen braun, das Flügeldreieck bildend. Brust, Bauch und Schenkel schwarz; Schwanz tief schwarz mit grünem Glanz.
HENNE: Kopf goldfarbig, Halsbehang goldfarbig mit schwarzen Schaftstrichen. Mantelgefieder mit goldbrauner Grundfarbe, feiner, schwarzer Rieselung und goldbraunen Federkielen, im Rücken jede Feder schmaler; goldiger Federrand gestattet. Handschwingen überwiegend schwarz; Brust lachsfarbig; Schenkel und Bauch graubraun; Steuerfedern überwiegend schwarz, die Schwanzdeckfedern schwarz mit brauner Rieselung.
Augenfarbe orangerot, Lauffarbe schieferblau.
Grobe Fehler: HAHN: Zu strohige oder rötlich braune Farbe in den Behängen; fehlende oder durchstoßende Schaftstriche in den Behängen; rußige Behänge; zu dunkle Flügeldeckenfarbe; braune Zeichnung auf der Brust. HENNE: Zu helle oder zu graue Gundfarbe; zu grobe, rußige, zusammengeballte oder bänderungsähnliche Rieselung; zu starke Flitterbildung; viel Rost auf Flügeldecken; zu graue Brustfarbe; Schilf bei beiden Geschlechtern.

Malaien

Blau-Weizenfarbig:
Grundfarbe und Zeichnungsanlage wie beim Farbenschlag Gold-Weizenfarbig, jedoch mittleres, glanzloses Graublau statt Schwarz, beim Hahn meistens etwas dunkler als bei der Henne.

Tuzo

Gesperbert:
Jede Feder im mehrfachen Wechsel von schwarz mit hell blaugrau leicht bogig quer gesperbert. Beim Hahn in gleicher Breite, bei der Henne sind die schwarzen Federteile etwas breiter als die hellen. Die Zeichnung ist klar, aber nicht scharf, das Untergefieder nur schwach gezeichnet.
Schnabelfarbe hellhornfarbig. Lauffarbe fleischfarbig, bei der Henne grauer Anflug gestattet.
Grobe Fehler: Stark verschwommene Sperberung; zu wenig gesperberte Schwingen; brauner oder gelber Anflug; Schilf.

Welsumer

Perlgrau-Orangefarbig:
HAHN: Kopf cremefarbig, Halsbehang cremefarbig bis strohgelb mit perlgrauen Schaftstrichen im unteren Teil. Sattelbehang cremefarbig bis strohgelb mit angedeuteten oder ohne perlgrauen Schaftstrichen. Rücken, Schultern und Flügeldecken satt strohgelb bis gelborange; Flügeldeckfedern (Binden) mit dreifarbig geteilter Zeichnung, ähnlich der Brustfedern, von außen dunkel perlgrau. Armschwingen innen perlgrau, außen cremefarbig, das Flügeldreieck bildend; Handschwingen perlgrau mit cremefarbigem Außenrand. Die Brustzeichnung wird durch die dreifarbig geteilten Federn, die am Grund hellgrau, in der Mitte cremefarbig und am Ende tupfenartig perlgrau sind, gebildet. Schenkelzeichnung in Anlehnung an die Brust; Hinterteil perlgrau, cremefarbig durchsetzt. Schwanz perlgrau, die Sichel teils etwas dunkler und die Beisicheln mehr oder weniger cremefarbig gesäumt.
HENNE: Kopf cremefarbig. Halsbehang cremefarbig bis strohgelb mit breiter perlgrauer Schaftstrichzeichnung. Mantelgefieder mit cremefarbiger Grundfarbe, die weitgehend von Perlgrau mit grauer Pfefferung überdeckt wird, und mit wachsgelber Nervzeichnung. Armschwingen in Anlehnung an die Mantelfarbe; Handschwingen perlgrau mit gelblichem Außenrand. Brust hell lachsfarbig; Schwanz perlgrau, Schwanzdeckfedern in Anlehnung an die Mantelfarbe; Schenkel und Hinterteil überwiegend perlgrau. Untergefieder bei HAHN und HENNE weiß bis hellgrau.
Grobe Fehler: HAHN: sehr unregelmäßige, zu helle oder zu dunkle Farben; fehlende Zeichnung im Halsbehang; fehlen der dreigeteilten Brust- und Bindenzeichnung; gesprenkelte Brustfarbe; Vorsaum. HENNE: zu helle, zu dunkle oder stark ungleichmäßige Mantelfarbe; starke Flitterbildung; fehlende Pfefferung oder bänderartige Zeichnung im Mantelgefieder; grau durchsetzte Brustfarbe; starker Ruß. Schilf bei Hahn und Henne.

Deutsche Zwerghühner

Zitron-Schwarzcolumbia:
HAHN und HENNE fast übereinstimmend gezeichnet. Kopf hell zitronengelb; Halsbehang zitronengelb mit breiten, tief schwarzen, grün glänzenden Schaftstrichen, möglichst einen Kragenschluss bildend. Die Federn des vom Halsbehang bedeckten Oberrückens zeigen schwarze Tropfenzeichnung. Sattel des Hahnes zitronengelb, Sattelzeichnung gestattet. Sattel der Henne rein zitronengelb. Schwanz des Hahnes schwarz mit grünem Glanz in den Sicheln, die kleinen Nebensicheln zitronengelb gesäumt. Schwanz der Henne schwarz, die Schwanzdeckfedern zitronengelb gesäumt. Handschwingen schwarz mit schmalem, zitronengelbem Außenrand; Armschwingen innen schwarz, außen zitronengelb, sodass der zusammengelegte Flügel zitronengelb erscheint. Das übrige Gefieder rein zitronengelb; Flügeldecken des Hahnes möglichst gleichmäßig zitronengelb; Untergefieder grau gestattet.
Grobe Fehler: Zu helle oder zu dunkle Grundfarbe. Zu helles Flügelschild beim Hahn; durchstoßende Halszeichnung; stark fleckiges Mantelgefieder bei der Henne; jegliches Schwarz an nicht dafür vorgesehenen Stellen; stark schwarz durchsetztes Untergefieder; violette Streifen im Schwanz; Schilf.

Deutsche Zwerg-Reichshühner

Braun-Porzellanfarbig:
HAHN: Satte, kastanienbraune Grundfarbe. Jede Feder ist am Ende mit einem grün glänzenden, schwarzen Endtupfen mit eingelagerter weißer Perle gezeichnet. Schultern und Rücken mit reduzierter Zeichnung; Handschwingen braun mit schwarzer Innenfahne und weißer Spitze; Armschwingen außen braun, innen mehr oder weniger schwarz, ein braunes Flügeldreieck mit entsprechender Endzeichnung bildend. Die größeren Flügeldecken zeigen schwarze Tupfen mit weißen Perlen, sodass zwei schwarz-weiße Binden entstehen. Steuerfedern und Sicheln schwarz mit weißen Spitzen.
HENNE: Die kastanienbraune Grundfarbe des Mantelgefieders ist etwas heller als beim Hahn. Jede Feder mit einem schwarzen, grün glänzenden Endtupfen mit eingelagerter weißer Perle gezeichnet. Die Zeichnung gleichmäßig über das gesamte Gefieder verteilt. Schwingen wie beim Hahn; Steuerfedern überwiegend schwarz, möglichst mit weißem Endtupfen.
Bei beiden Geschlechtern bis drei weiße Handschwingen je Flügel gestattet. Bei mehrjährigen Tieren beider Geschlechter ist die weiße Zeichnung größer.
Grobe Fehler: Zu fahle, hellbraune Grundfarbe; fehlendes Braun in der Brust beim Hahn; zu helle, messingfarbige Behänge; zu schwarze Brust und von außen sichtbare schwarze Pfefferung im Mantelgefieder bei der Henne; zu große und stark verschwommene Perlzeichnung; rein weiße Federn im Körpergefieder; reichlich Weiß im Schwanz bei Jungtieren; überwiegend weiße Handschwingen und Schwanzfedern, auch bei Alttieren.

Ko Shamo

Rotgesattelt-Weizenfarbig:
HAHN: Kopf orange. Halsbehang goldorange mit angedeuteten weißen Schaftstrichen im unteren Teil; Sattelbehang goldorange. Rücken intensiv rot; Flügeldecken satt ziegelrot; Flügelbinden weiß; Handschwingen weiß mit schmalem, braunem Außenrand. Armschwingen innen weiß, außen rotbraun, bei geschlossenem Flügel ein rotbraunes Flügeldreieck bildend. Brust weiß, im Vorderhals rötliche Einlagerungen gestattet; Bauch, Schenkel und Schwanz weiß. Vereinzelte, kleine schwarze Spritzer im Gefieder gestattet.
HENNE: Kopf und Halsbehang goldbraun, angedeutete weiße Einlagerungen im unteren Teil gestattet. Mantelgefieder weizenfarbig; Brust-, Bauch- und Schenkelgefieder hell semmelfarbig; Schwingen weizenfarbig mit weißen Einlagerungen auf den Innenfahnen, die Armschwingen bilden das etwas dunklere Flügeldreieck. Schwanz überwiegend weiß mit weizenfarbigen Einlagerungen. Etwas helleres oder dunkleres Gesamtbild gestattet.
Lauffarbe gelb. Schnabelfarbe gelblich hornfarbig.
Grobe Fehler: HAHN: zu viele rote Einlagerungen in den weißen Gefiederbereichen. HENNE: zu helle Weizenfarbe, schwarze Einlagerungen und zu wenig Weiß in Schwingen und Schwanz.

Zwerg-Cochin

Bobtailfarbig:
HAHN: Kopf cremeweiß. Hals- und Sattelbehang gräulich cremefarbig mit angedeuteten bräunlichen Schaftstrichen und hellen Federkielen. Schultern und Flügeldecken cremefarbig mit angedeuteter, der Federform folgender, bräunlicher Zeichnung, hellem Federinnenfeld und Federrand. Brust, Bauch und Fußbefiederung sowie Schwingen cremefarbig.
HENNE: Kopf und Halsbehang weiß; Brust hell gräulich beige; Mantelgefieder grau, Federkiele etwas heller gestattet; Bauch und Flanken im Grau etwas heller. Armschwingen in Anlehnung an das Mantelgefieder; Handschwingen und Fußbefiederung im Ganzen heller.
Augenfarbe orange; Lauffarbe gelb.
Grobe Fehler: HAHN: zu weißer Halsbehang; zu dunkles Schmuckgefieder; viel bräunliche Einlagerung im Rücken. HENNE: stark ungleichmäßige Mantelfarbe; zu dunkler Halsbehang; zu graue Brustfarbe.

Zwerg-Orpington

Schokoladenbraun:
Bei HAHN und HENNE ein gleichmäßiges, dunkles, insbesondere beim Hahn glänzendes Braun. Schmuckgefieder beim Hahn und Halsbehang bei der Henne ein wenig intensiver. Federkiele rein braun; Untergefieder etwas heller braun.
Augenfarbe braun; Lauffarbe dunkel hornfarbig bis bräunlich.
Grobe Fehler: Zu helle oder fleckige Farbe; wenig Glanz; aufgehellte Federkiele; graues Untergefieder; Ruß; Schilf.

Zwerg-Phönix

Blau-Goldhalsig:
HAHN: Das Gefieder zeigt die gleiche Zeichnungsanlage wie bei den Goldhalsigen. Jedoch sind alle schwarzen Teile blau. Im Schmuckgefieder ist das Blau etwas dunkler.
HENNE: Kopf goldfarbig; Halsbehang goldfarbig mit blauen Schaftstrichen; Mantelgefieder goldbraun, das weitgehend mit blauer Rieselung überdeckt ist, sodass es von außen fast einfarbig blau erscheint; schmale goldfarbige Säumung gestattet; Federkiele nach dem Grund hin möglichst braun. Schwingen in Anlehnung an das Mantelgefieder; Brust lachsfarbig; Steuerfedern überwiegend blau, Schwanzdeckfedern mit braunen Einlagerungen.
Augenfarbe orangerot; Lauffarbe schieferblau.
Grobe Fehler: HAHN: Es gelten die gleichen Zeichnungsfehler wie bei den Goldhalsigen; zu helle oder zu dunkle Behänge; Grünglanz im Schmuckgefieder; stark abweichende Farbe zwischen Hals- und Sattelbehang. HENNE: Zu helles, zu dunkles oder einfarbig blaues Mantelgefieder ohne Braun; viel Rost in den Flügeln; zu starke Säumung (Flitter) im Mantelgefieder; zu helle Brustfarbe.
Schilf bei beiden Geschlechtern.

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