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Bericht des Präsidiums [Anlage1]

Sehr verehrte Zuchtfreundinnen und Zuchtfreunde,

wieder ist es Zeit Rechenschaft für ein Jahr voller Ereignisse jeglicher Art ab-zulegen. Sei es in erfreulicher, oder sei es in kritischer Weise. Wieder war es Teamarbeit, welche vom gesamten Präsidium bewältigt wurde. Angefangen von vielen Terminen auf allen Ebenen, bis hin zum gemeinsamen Handanlegen beim Ordnungsschaffen in der Geschäftsstelle und im Fan-Shop.

Gerade beim Letzteren war ein Handeln mehr als notwendig. Pappe, Papier, Altringe, Elektronikschrott und Müll galt es dort zu entsorgen. Nach dem sortieren und beladen von 4 Containern á 3 m³ und nochmals einem Container mit 7 m³ nach der Inventur im Fan-Shop, ist der Einzug einer Grundordnung unverkennbar.

Die Inventur brachte uns wieder viele neue Erkenntnisse und zeigte, dass nicht immer mit dem richtigen Augenmaß eingekauft worden ist. Mit dem neuen Fan-Shop-Katalog haben wir darauf reagiert und die Preise den Realitäten angepasst. Wollen wir uns in Zukunft auf unser Kerngeschäft konzentrieren und nur mit Ausstellungsbedarf und Artikeln,  welche die Zucht unmittelbar betreffen handeln. Wie und in welcher Form dies geschehen soll muss noch geklärt werden und wird sicher noch viel Diskussionsbedarf ergeben. Wollen wir hoffen, dass der Abverkauf auch weiter gut läuft und wir noch möglichst viel von den Altbeständen verkaufen können.

Der bisherige Online-Fanshop war leider nicht mehr rechtssicher. Aus diesem Grund wurde dieser im letzten Jahr aus dem Netz genommen. In der Geschäftsstelle steht die Umstellung auf ein neues Bestell- und Auftragsverwaltungssystem an. Dieses basiert auf einem neuen Web-Shop, der wie die Newsletter, auf einem professionellen System basiert und alle rechtlichen Anforderungen erfüllt. Der Shop wurde in den letzten Monaten von den Beschäftigten der Geschäftsstelle „befüllt“. Er wird jetzt ab Anfang Mai zur Verfügung stehen.

Auf unserer Homepage wurden im letzten Jahr 84 Artikel neu eingestellt, oder angepasst. Inhaltlich ist für dieses Jahr eine stärkere Vernetzung mit den Bundesschauen angedacht. Weiterhin wechselt der Deutsche Bauernverlag, von dem wir die technische Plattform beziehen, derzeit das Content-Management-System. Dies bedeutet auch für uns in den nächsten Wochen eine komplette Neugestaltung der Homepage.

Der Newsletter des BDRG wurde von einem E-Mail-Verteiler auf eine professionelle Plattform umgestellt. Grund hierfür ist, dass ein E-Mail-Verteiler für diese Menge an Abonnenten nicht zu verwalten ist. Vorteile dieses Systems sind unter anderem, die vom Abonnenten initiierte automatische An- und Abmeldung. Dies geschieht rechtssicher das heißt, es erhält niemand einen Newsletter der diesen nicht abonniert hat. Jeder wird im Newsletter persönlich angesprochen. Das System bietet umfangreiche Auswertungen und Analysemöglichkeiten des Nutzerverhaltens. Die Anzahl der Abonnenten liegt derzeit bei 740. Auffällig ist die hohe Öffnungsrate. Diese kommt durch das Weiterleiten des Newsletters an andere Empfänger zustande. Daher werden deutlich  mehr als 740 Abonnenten mit dem Newsletter erreicht. Die Öffnungsrate des Newsletters schwankt je nach Thema zwischen 57% und 68 %. Die Anzahl der Abmeldungen liegt unter 1%. Damit wurde ein guter Neuanfang geschafft, den wir stabilisieren und ausbauen wollen.

In der Geschäftsstelle ist kontinuierlicher Ablauf eingekehrt. Die Beschäftigten haben sich an die neuen Geschäftszeiten gewöhnt und werden den Anforderungen gerecht. Wie es mit der Geschäftsstelle weitergeht, muss im nächsten Jahr geklärt werden, da der Mietvertrag Ende 2017 ausläuft. Wir müssen dabei unsere Gesamtentwicklung mit in Betracht ziehen und natürlich ganz besonders unsere finanziellen Möglichkeiten.

Wenn wir unsere Mitgliederentwicklung betrachten, so macht sich die teilweise Überalterung unserer Vereine und zu wenig nachrückende Jugend immer mehr bemerkbar. Davor können und dürfen wir nicht die Augen verschließen. Bund und Landesverbände können noch so viel fördern und werben, wenn es nicht in den Vereinen verstanden wird, dass es nur an der Basis direkt Mitglieder zu gewinnen gibt.  Vereine, welche sich in der Öffentlichkeit präsentieren und sich interessant machen, werden auch Zukunft haben. Dafür gibt es gute Beispiele. Solche Vereine sollten auch in unserer Fachpresse bekannt gemacht werden. Vor Allem, wie man in der Öffentlichkeit agiert und den Verein nach innen und außen interessant macht.

In diesem Zusammenhang einiges zu unserer Mitgliederentwicklung: Die Mitgliederzahl sank im letzten Jahr auf 147.272 Senioren, 2014 waren es noch 151.986.  Bei der Jugend sank die Zahl von 15.538 auf 15.194. Die Zahl der Vereine sank von 4.498 auf 4.462, also haben wir 36 Vereine binnen eines Jahres verloren. Über die Weiterführung der Mitgliedererfassung wird in einem gesonderten Tagesordnungspunkt berichtet. Die sinkenden Mitgliederzahlen spiegeln sich auch in den Fachverbänden wieder. Leider bietet das gesellschaftliche Umfeld  nicht gerade die besten Voraussetzungen für unser Hobby. Denken wir nur an den skandalösen Werdegang der Tiertransporte. Wir haben schon letztes Jahr darüber diskutiert. Immer wieder sind wir hingehalten worden, haben aber vor allem durch Michael Götz nie in den Bemühungen nachgelassen und haben nicht die Hoffnung einer Lösung verloren. Wir hoffen, dass ab dem 4. Mai 2015 nun der Transport über ILONEX wenigstens Innerdeutsch wieder läuft. Das Bundesministerium hatte bereits im Januar „Grünes Licht“ gegeben. Leider malen die Mühlen in den Ländern und vor allem in den Landkreisen sehr langsam, oder vielleicht manchmal auch in die entgegengesetzte Richtung.

Leider haben wir als Hobbyzüchter immer wieder unsere Probleme mit den sogenannten „Lobbyisten“. Nach einer Fernsehsendung mit Markus Lanz wurde ich von Zuchtfreund Deibert angeschrieben. Wir haben uns dann telefonisch darüber verständigt, was in dieser Sendung vorgetragen wurde. Da  ich diese Sendung nicht gesehen habe, habe ich sie mir online angesehen. Ich kann nur sagen, diese Aussagen von einem arroganten, hochnäsigen Ex-Abgeordneten wackeln an den Grundfesten der Demokratie. Für Geld wird wahrscheinlich einfach alles möglich. Liebe Freunde, nach dem ich diesen Film gesehen habe, kann ich die Entrüstung von  Zuchtfreund Deibert voll und ganz verstehen. Wir haben uns darauf verständigt, dass wir in diesem Fall in Kontakt bleiben. Unsererseits wird es eine Beschwerte an entsprechender Stelle geben.

Aber nicht nur solche Sachen machen uns zu schaffen. Im Herbst, nach dem Ausbruch der Geflügelpest wurde fristgemäß nach der Schlachtsaison Aufstallung in Risikogebieten angeordnet. Leider traf es gerade unsere Wasser-geflügelzüchter wieder hart. Wir sind gegen die einzelnen Amtstierärzte ziemlich machtlos, der Förderalismus lässt grüßen. Fast wäre unsere „Nationale“ in Leipzig dadurch ausgefallen. Nur durch einen fünfstündigen, unnachgiebigen Verhandlungsmarathon konnte, unter Auflagen, die Schau stattfinden. Man handelt nach den Möglichkeiten und nicht nach der Notwendigkeit. Man nutzt keinen Spielraum, welchen jede Verordnung und jedes Gesetz  zulässt. Leider haben wir viele Theoretiker in den Verwaltungen, die Praktiker werden  immer weniger und damit steigen unsere Probleme.

Der Kontakt zum BMEL wird vom Präsidium und ganz besonders von Michael Götz gepflegt. So fand Ende Januar ein Treffen im Landwirtschaftsministerium in Berlin statt, welches auf weitere sachliche Zusammenarbeit hoffen lässt. Michael Götz sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt, für seinen Einsatz und die immer sachliche Vorgehensweise in Problemfällen.

Ebenfalls wird seitens des Präsidiums in den verschiedensten Gremien der Tierzucht mitgearbeitet. Die Zusammenarbeit mit anderen Kleintierzuchtverbänden ist sehr unterschiedlich. Es entsteht manchmal der Eindruck, dass jeder lieber sein eigenes Süppchen kocht und nicht an einer gemeinsamen Zusammenarbeit interessiert ist. Dies ist leider ein Trugschluss, denn in der Politik zählen nur Wählerstimmen und nur Geschlossenheit macht stark. Uns fehlt nach wie vor eine Vereinigung, in welcher alle Kleintierzuchtverbände vertreten sind und die gemeinsamen Interessen nach außen vertreten werden. Vielleicht gelingt es doch noch einmal und wir können uns gemeinsam für den Fortbestand der gesamten Kleintierzucht einsetzen.

Im vergangenen Jahr waren wieder viele Termine durch das Präsidium wahrzunehmen. So wurde an der Europatagung in Bosnien-Herzegowina teilgenommen. Zur VDRP-Tagung im Haus Düsse beteiligten sich wieder Präsidiumsmitglieder. Soweit Einladungen vorlagen wurden die Landesverbandstage weitestgehend besucht. Das Taubenzüchtertreffen in Nürnberg, oder der Museumstag in Viernau gehören bereits zum Pflichtprogramm. Aber auch Veranstaltungen anderer Verbände wurden besucht. So die Bundesrammlerschau des ZDRK, die Bundesschau des DKB oder auch die Brieftaubenmesse in Dortmund. Fachverbandstagungen, Landesschaueröffnungen und Eröffnungen von Bundes-, Fachverbands- und Hauptsonderschauen füllten den Zeitrahmen aus. Auch die Veranstaltungen des WGH, der Stiftung und von JUWIRA wurden besucht. Dabei wurden Probleme diskutiert und es wurde nach Lösungen gesucht.

Gerade dem WGH gilt unsere besondere Aufmerksamkeit. Er hat sich positiv mit seinen Forschungsergebnissen nach innen und außen entwickelt. Man hat es geschafft sich in Fernsehsendungen zu präsentieren und das nicht nur einmal. Dies kann für die gesamte Rassegeflügelzucht nur dienlich sein. Zurzeit werden die Landenten mit Haube noch einmal kontrolliert. Es wird geprüft, in wie weit die Forschungsergebnisse in der Praxis umgesetzt worden sind. Dem gesamten Team des WGH unseren Dank für ihre Arbeit. Jedoch macht uns der WGH auch Sorgen. Bei sinkenden Mitgliederzahlen und damit verbundenen Mindereinnahmen sind wir gezwungen den Finanzbedarf des WGH zu deckeln und unseren Möglichkeiten anzupassen. Zum Treffen an der Uni Bonn im Vorjahr wurde unserseits ein Vorschlag unterbreitet, wie wir uns die Finanzierung des WGH in der Zukunft vorstellen könnten. Wir hoffen, dass wir uns auch dieses Jahr wieder zu einer Beratung zusammenfinden und die Problemthemen diskutieren können.

Eng im Zusammenhang mit dem WGH steht die Stiftung, welche noch als sehr kleines Pflänzchen dasteht und noch viel Nahrung benötigt, um eine richtige Pflanze zu werden. Im Präsidium wurde auch über diese Problematik diskutiert und wir hoffen, dass wir Mehrheiten einer regelmäßigen Zustiftung durch den Bund gewinnen können, wenn auch mit bescheidenen Summen. Es muss endlich Bewegung in den Stiftungszuwachs kommen und es ist zu hoffen, dass auch die „Zuchtfreunde“ etwas dazu tun, welche die Stiftung damals in Hannover zur Chefsache erklärt haben. Mit dem Ziel, dass dies binnen 3 Jahren über die Bühne gehen sollte . Leider haben wir seit dem nichts mehr von diesen „Zuchtfreunden“ gehört. Wir sind jedoch in der Pflicht verstärkt für dieses Vorhaben zu werben.

Im Bereich Öffentlichkeitarbeit wurde im vergangenen Jahr das vergriffene Plakat „Vom Ei zum Küken“ neu gestaltet und gedruckt. Der Jugendwettbewerb wurde wieder erfolgreich durchgeführt und durch den Öffentlichkeitsausschuss ausgewertet. Herzlichen Glückwunsch dem GZV Fritzlar für die hervorragende Idee, dass eine Schulklasse als Projekt das ganze Schuljahr hindurch einen Hühnerstall zu betreuen hatte. Einen wesentlichen Anteil daran hatte Rudi Erhardt, der mit seinem Fachwissen das Projekt leitete, dafür herzlichen Dank. Aber auch allen anderen Teilnehmern am Wettbewerb Dank und Anerkennung.

Heute haben wir aber auch einem Zuchtfreund Dank und Anerkennung auszusprechen, welcher 21 Jahre lang mit Herzblut und Durchsetzungskraft unsere Jugendorganisation geführt hat. Wir sind Armin Gersitz überaus dankbar für seine geleistete, nicht immer einfache Arbeit. Als er 1994 die Bundesjugend übernahm stand er förmlich vor einem Nichts. Durch Fleißarbeit und jährlich neuen Maßnahmen und Ideen baute er seine Jugendorganisation zu dem aus, was sie heute ist. Er ist mit seinen Aufgaben zu einer Persönlichkeit in unserem Bund gewachsen, dabei aber immer ein Zuchtfreund der Basis geblieben. Wenn auch von bestimmten Leuten belächelt, hat er immer an seinem geraden Weg festgehalten und für die Ziele der Jugend gekämpft. Dafür, lieber Armin, unsere Hochachtung und unser ganz besonderer Dank.

Aber wir verabschieden zur diesjährigen Bundesversammlung noch ein Urgestein des Präsidiums. Unser Schatzmeister Dieter Johannismeier, der nun schon seit 1996 sein Amt gewissenhaft und mit Fleiß ausübt. Wer über Höhen und Tiefen die Geldgeschäfte eines Verbandes unserer Größe steuert und dies über eine so lange Zeit dem können wir nur Dank und Anerkennung aussprechen. Möge er den Ruhestand mit seinen Tauben genießen.

Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit betrifft die Schauen und alles was sich darum abspielt. Wie bereits erwähnt, gab es kurz vor der Nationalen in Leipzig große Probleme mit dem Veterinäramt. Dies war leider kein Einzelfall, wie uns die nachfolgende Zeit der restlichen Ausstellungssaison noch zeigen sollte. Unterschiedliche Entscheidungen in den Landkreisen brachten zusätzlich Unruhe und Unzufriedenheit unter die Züchter. Jeder Vereins- und Kreisvorsitzende ist dabei gefordert ein sachliches Verhältnis zum zuständigen Amtstierarzt zu pflegen und selbigen möglichst eng in die Vereine bzw. in den Kreisverband zu integrieren.

Im letzten Jahr hatten wir nur zwei Bundesschauen, da die „Nationale“ in Leipzig stattfand. Da auch die Fachverbandsschauen des VHGW und des VZV der Deutschen Junggeflügelschau angeschlossen waren, fand nur noch die VDT-Schau in Ulm als Großereignis im Schaugeschehen statt. Man kann sagen, dass alle Schauen gut beschickt waren. In diesem Jahr wird das Programm wieder etwas umfangreicher, da die Europaschau in Metz vom 17.11. bis zum 19.11. stattfindet. Auf Grund der Nähe zu Deutschland müsste es eine größere Beteiligung Deutscher Züchter geben. Als Kontaktmann fungiert Wolfgang Bockisch. Nach der Europatagung im Mai wird es nähere Informationen und die Meldepapiere geben. Die Preisrichter sind gemeldet und sind nach unseren Vorgaben, nach der gemeldeten Tierzahl einzusetzen. Ich möchte ausdrücklich noch einmal darauf hinweisen, dass bei Europaschauen als Erstes die Preisrichter eingesetzt werden, welche an den Schulungen des Europaverbandes teilnehmen. Wünsche von Sondervereinen können bei Europaschauen nicht berücksichtigt werden. Leipzig bildete dabei eine Ausnahme, da die Nationale Bundessiegerschau mit angeschlossen war. In der Zusammenarbeit der Schauleitungen unserer Bundesschauen sind Fortschritte erzielt worden. Gab es früher nur relativ wenig Austausch und Absprachen, so hat sich das in den letzten Jahren deutlich verbessert. Sei es in der Käfigausleihe, oder im Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen. Dabei spielt das Problem der Hallenmiete eine große Rolle, hier werden noch manche optimistischen Veranstalter kalte Füße bekommen. Auch dieses Problem wurde in den Zusammenkünften diskutiert und wir sind der Meinung, dass dies mit ein Knackpunkt in der Zukunft sein wird. Wir würden uns sehr wünschen, dass alle Eingeladenen an den Beratungen teilnehmen, da nur gemeinsam praxisorientierte Lösungen gefunden werden können.  Liebe Freunde, auch hier gilt: „nur gemeinsam sind wir stark“.

Noch ein paar Gedanken zu unserer Ausstellungsgestaltung. In Hannover und  Leipzig hatten wir ganz hervorragende Beispiele dafür. Sei es in Hannover die Themen- und Vereinspräsentationen, oder in Leipzig die Präsentation der Bartzwerge, der Lipsiahof, oder die Ziergeflügelabteilung. Alles hervorragend und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Nur sollten hier noch mehr Anregungen in die Ortsvereine mitgenommen werden. Dort findet die Werbung an der Basis statt und damit die Gewinnung neuer Mitglieder. Auch Volieren- und Stammschauen, möglichst natürlich gestaltet, bereichern gerade kleinere Schauen wesentlich.

Hervorzuheben ist auch die Entwicklung der Siegerringwettbewerbe. Nur sollte sich jeder Sonderverein im Klaren sein, dass diese Präsentation auch öffentlichkeitswirksam sein sollte und damit eine Werbung für die Rasse. Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass jede Rasse nur einmal den Siegerring zugesprochen bekommen kann, bis zu dem Zeitpunkt, an dem alle Rassen bedacht worden sind.

Auch die „Rasse des Jahres“ hat sich als eine gute Werbung für die jeweilige Rasse erwiesen. Benötigt aber auch den ganzen Einsatz des Sondervereins. Dabei hatten wir in den vergangenen Jahren ganz hervorragende Beispiele.

Die Zusammenarbeit der Fachverbände hat sich verbessert. Denkt man an die Versteigerung von Spitzentieren zu den Fachverbandsschauen, zu Gunsten krebskranker Kinder, so haben sich jetzt auch die Geflügelsparten gut etabliert. Wir hoffen, dass auch in Zukunft wirklich hervorragende Tiere zur Versteigerung gelangen, um einen möglichst hohen Preis erzielen zu können. Allen Spendern an dieser Stelle einen herzlichen Dank.

Was wäre unser hohes Zuchtniveau ohne die fachlichen Grundlagen. Sei es der Bundeszuchtausschuss, die Preisrichterorganisation, oder die Zuchtfreunde vom Tier- und Artenschutz. Alle haben viel für die Einhaltung von Normalitäten in den Zuchtzielen geleistet. In engem Zusammenhang dazu steht unsere Leistungsfähigkeit unserer Zuchten. Wenn wir nach der Maßgabe „Durch Leistung zur Schönheit“ handeln werden wir den Zielen unserer Zuchtbuchvereinigung gerecht. Möge es gelingen, dass für diese Gremien fachlich kompetente Vertreter gefunden werden, welche auch menschlich zusammenpassen und in der Lage sind, unabhängige Entscheidungen zu treffen, im Sinne einer positiven Entwicklung für die Zukunft. Dazu gute Entscheidungen in den einzelnen Bereichen und herzlichen Dank für die umfangreiche Arbeit.

Unsere Rechtsabteilung, sprich Bundesehrengericht, hat zurzeit wieder einige Fälle zu bearbeiten. Meist Sachen, welche bei etwas Toleranz und Verständnis auf ganz einfache Weise zu lösen wären. Vieles wurde sachlich geklärt, aber es gibt auch hartnäckige Fälle, wo es schwer zur Einigung kommt und ein Urteil gefällt werden muss. Wir bitten auch zu beachten, dass das Bundesehrengericht keine Auskunftsstelle für Rechtsfragen ist. Oft kommen Fragen, welche ganz einfach mit Hilfe unseres Satzungsordners zu regeln sind. Für die zielstrebige, ausgleichende Arbeit auch unserem Bundesehrengericht herzlichen Dank. Bitte unterstützt deren Arbeit mit der Benennung von Ehrengerichtsbeisitzern.

Wir danken an dieser Stelle allen Zuchtfreundinnen und Zuchtfreunden, welche durch Hinweise, Kritik, Wünsche, oder Ratschläge für Änderungen im Geschäftsbetrieb beigetragen haben. Wir danken allen, die durch Übernahme von Pflichten unserer sinnvollen Freizeitbeschäftigung förderlich waren. Wir danken dem Gesamtvorstand für die Arbeit zum Wohle der Deutschen Rassegeflügelzucht.

Ich bedanke mich persönlich bei meinen Präsidiumskollegen, für die nicht immer einfache Arbeit und das Treffen von Entscheidungen im Sinne unserer Sache.

Alles Gute und vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

Themen: BDRG

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