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Editorial zum Heft

Liebe Leserinnen und Leser,

„Andere Länder, andere Sitten“, diese oft zitierte Weisheit findet auch bei den Ausstellungen in anderen Ländern ihre Bestätigung. Bei zwei Richtaufträgen in den Niederlanden und jüngst in Spanien konnte ich mir davon ein Bild machen. Abgesehen von der kleineren Züchterbasis und damit verbunden den geringeren Tierzahlen auf großen Ausstellungen, hat jedes Land seine Eigenheiten.

Bei unseren Nachbarn läuft vieles ruhiger, ja familiärer ab, nicht so hektisch wie auf deutschen Großschauen. Die Unterbringung der Tiere, deren Pflegezustand und Qualität sind mit deutschen Schauen vergleichbar. Interessant verläuft hier der Tierverkauf, denn anders als in Deutschland weiß man beim Anstehen am Verkaufsbüro, ob ein Tier noch zu haben ist oder in der Zwischenzeit verkauft wurde. Dazu mehr in einem Bericht über die Oneto in Enschede in einer der nächsten Ausgaben der GZ.

In Spanien geht es dagegen recht rustikal zu: der Umgang mit den Tieren ist ein anderer, was sich oft an der Gefiederqualität widerspiegelt. Dazu stehen nicht selten 1,1 in einem (dann zu kleinen) Käfig oder ein Hahn in einem und zwei Hennen daneben, als Trio bewertet.

Als Fazit bleibt: Erst mit einem Blick über den Tellerrand kann man deutsche Großschauen einschätzen und manche Kritik daran erscheint unter einem anderen Licht.

André Mißbach
Redaktion Geflügelzeitung

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