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Editorial zum Heft

Liebe Leserinnen und Leser,

die Schausaison hat begonnen. Ausstellungen sind züchterische Wettbewerbe, auch treffend als Körungen bezeichnet, die dazu beitragen, die einzelnen Rassen und Farbenschläge an das Ideal heranzuführen. Herausragende Züchter präsentieren Jahr für Jahr Tiere mit besten Rassemerkmalen. Daneben beherrschen sie die Kunst der Schauvorbereitung.

Bei der Schauvorbereitung kommt es zunächst darauf an, die Jungtiere rechtzeitig an die spätere Ausstellungsatmosphäre zu gewöhnen. Die Umweltbedingungen in der heimischen Zuchtanlage einerseits und bei den  Ausstellungen andererseits können für das Geflügel sehr unterschiedlich sein. Im Idealfall sollten sich die Tiere bei der Schau ebenso selbstbewusst und typisch wie in ihrer gewohnten, heimischen Umgebung präsentieren. Hierfür kann der Züchter sehr viel tun, indem er seine Schützlinge zu Hause in Gewöhnungskäfige setzt und sich ruhig mit ihnen beschäftigt. Das Tragen eines weißen Kittels simuliert die Herangehensweise des Preisrichters bei der späteren Schau.

Kurz vor dem Einsetzen verleiht die Reinigung des Gefieders (Komplettwäsche ist selten nötig), der Kämme, Kehl- und Ohrlappen sowie der Läufe (mit Bundesring) den Tieren einen ansprechenden Pflegezustand – eine wichtige Voraussetzung für höhere Bewertungsnoten.

Dr. Uwe Oehm
Redaktion Geflügelzeitung


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