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Editorial zum Heft

Liebe Leserinnen und Leser,

nach jetzigem Kenntnisstand soll die Geflügelpestverordnung im Oktober/November 2017 verändert werden.Nach zahlreichen Gesprächen der BDRG-Führung mit Vertretern des Bundeslandwirtschaftsministeriums in Bonn und Berlin hat der BDRG kürzlich eine Stellungnahme mit Forderungen abgegeben, die in die novellierte Geflügelpestverordnung einfließen sollen.Dabei soll zukünftig zwischen Geflügel zur Erzeugung von Konsumeiern und Fleisch einerseits und Geflügel, das aus anderen Motiven, z. B. für Ausstellungszwecke gehalten wird, andererseits unterschieden werden.Daneben sollen die Tauben aus der Verordnung herausgenommen werden, da Tauben bei der Verbreitung der Vogelgrippe keine Rolle spielen. Der BDRG fordert, dass Aufstallungen nur noch in absoluten Risikogebieten für 21 Tage erfolgen dürfen. Bei Funden von infizierten Wildvögeln sollte es nur dann Restriktionszonen geben, wenn in der Nähe des positiv getesteten Wildvogels in einem Hausgeflügelbestand die Vogelgrippe ausgebrochen ist. Bei Aufstallungspflicht sollten auch mit Netzen überspannte Ausläufe von den Behörden akzeptiert werden.Dass Keulung auf Verdacht dem Tierschutz widerspricht und erst ein Befund abgewartet werden muss, ist ebenfalls in der Stellungnahme an das Bundeslandwirtschaftsministerium klar formuliert.

Dr. Uwe Oehm
Redaktion Geflügelzeitung


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