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Editorial zum Heft

Liebe Leserinnen und Leser,

wir erleben gerade wieder die wohl schönste Zeit im züchterischen Jahreskalender. Allerorten schlüpfen die Küken, werden die Jungtiere aufgezogen und erstmals gemustert. Vielerorts spüren wir aber auch die möglichen Folgen der langen Aufstallung. Gerade beim Groß- und Wassergeflügel, aber auch bei den Hühnern und Zwerghühnern, fallen die Brut- und Schlupfergebnisse unterschiedlich und zum Teil stark abweichend von den Vorjahren aus. Dadurch sind die Bestände zumindest verkleinert und der vermehrte Austausch untereinander sollte verstärkt in den Fokus rücken.

Wir werben zudem damit Erhaltungszucht zu betreiben, und im Mittelpunkt steht dabei  unweigerlich der Erhalt der Zuchten. Bei geringeren Jungtierzahlen oder durch den gänzlichen Ausfall von Zuchtstämmen – sei es durch Verkleinerung der Zucht oder durch geminderte Leistung – verringert sich die genetische Bandbreite. Dies müssen wir im Auge behalten, denn einen Leistungsverlust können wir uns auf Dauer in keiner Zucht leisten. Bei der Selektion sollten daher neben dem Schauwert auch die Frohwüchsigkeit, Vitalität und genetische Vielfalt besonders im Auge behalten werden.

Wenn wir Freude an unseren Tieren haben wollen, sollten wir dies immer in besonderem Maße beherzigen.


Holger Schellschmidt
Redaktion Geflügelzeitung


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