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Editorial zum Heft

Liebe Leserinnen und Leser,

nach all den negativen Begleiterscheinungen der letzten Monate rund um die Vogelgrippe, ist mittlerweile im überwiegenden Teil unseres Landes die Freilandhaltung wieder möglich.

Doch die Nachwirkungen werden uns weiter begleiten! Nicht wenige Züchter – gerade von Groß- und Wassergeflügel sowie Hühnern – werden in dieser Saison wenig oder gar keinen Nachwuchs bei ihren Gefiederten haben. Die Auswirkungen zeigen sich schon jetzt am Ringabsatz, spätestens wohl aber an den Meldezahlen in der kommenden Schausaison. Andere Züchter haben ganz das Handtuch geworfen, da zu befürchten ist, dass uns die gleiche Problematik jedes Jahr aufs Neue trifft. Viel wurde in den letzten Wochen und Monaten im Kleinen wie im Großen diskutiert, protestiert und appelliert, um einen maßvolleren Umgang mit Schauverboten und der Freilandhaltung für Hobbyzuchten, bis hin zu einer Gesetzesänderung im Sinne des Erhaltes unserer zahlreichen mehr oder weniger bedrohten Rassen, zu erreichen. Man gewinnt den Eindruck, dass zunehmend ein Umdenken einsetzt, doch noch ist nichts gewonnen, und die Diskussionen über das weitere Vorgehen müssen und werden auf den bevorstehenden Tagungen, allen voran der des BDRG an diesem Wochenende, weitergehen, will man letztendlich einen entscheidenden Durchbruch erreichen.


André Mißbach
Redaktion Geflügelzeitung


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