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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

eine Glucke mit Kükenschar, eifrig den Auslauf nach Nahrung absuchend und dabei die Kleinen lockend: Was früher gang und gäbe war ist heute nur noch selten in den Rassegeflügelzuchten zu finden. Erhaltung des Bruttriebes ist nicht mehr „in“, er wurde bei vielen Rassen zugunsten der Legeleistung „weggezüchtet“. Heute verhindern zudem die zeitigen Schautermine und der Konkurrenzdruck, mit der Notwendigkeit viel Nachzucht zur Verbesserung der Rassemerkmale zu erzielen, diese oft beschriebene Idylle früherer Zeiten. Auch potentielle Erreger (oder eine Impfung gegen Marek) schieben dem oft einen Riegel vor.

So ist das natürliche Verhalten der Hühnervögel heute lediglich beim Ziergeflügel noch weit verbreitet. Und viele Gründe sprechen dafür, wie unser Autor Marc Ovelgönne in seinem Beitrag über die Naturbrut bei Fasanen darlegt.

Der VZI führt die Arterhaltung im Verbandsnamen, dazu gehört auch die Erhaltung der natürlichen Verhaltensweisen der Tiere. Gerade bei bedrohten Arten, bzw. bei der Absicht diese wieder auszuwildern, kommt dem große Bedeutung zu. Zudem fördert eine natürliche Aufzucht die Entwicklung der Küken. Sie wachsen vom ersten Tag an mit Sonne, frischer Luft und viel Bewegung auf, was wiederum positiven Einfluss auf die Frohwüchsigkeit und Robustheit der Jungtiere hat.

André Mißbach
Redaktion Geflügelzeitung

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