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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal sind es die kleinen, fast unbemerkt getroffenen Entscheidungen, die von großer Tragweite und richtungsweisend sind. So geschehen zur jüngst stattgefundenen Jahreshauptversammlung des Verbandes zur Arterhaltung von Zier-/Wildgeflügel im BDRG, über die in dieser Ausgabe berichtet wird.

Auf Antrag des Vorstandes wurde der Beschluss gefasst, beim Ziergeflügel keine neuen Mutationen zur Anerkennung im BDRG mehr zuzulassen. Dies erhielt die volle Unterstützung des BDRG-Präsidenten Christoph Günzel und der anwesenden Mitglieder, denn das Votum für diesen Schritt erfolgte einstimmig.

Der VZI wird damit seinem Namensbestandteil „zur Arterhaltung“ (wieder) gerecht, denn oberstes Ziel muss die artenreine Erhaltung der Wildformen des Ziergeflügels in menschlicher Obhut sein. Dies wurde einst auch in der Satzung verankert, durch die Beschäftigung mit Mutationen aber konterkariert.

Nun wird es aber nicht so sein, dass zukünftig alle Mutationen rigoros von den Schauen im BDRG verbannt werden. Die im Satzungsordner aufgeführten und in den letzten Jahren präsentierten Varianten dürfen auch zukünftig gezeigt werden. Es wird aber auch hier, ähnlich wie beim Rassegeflügel, die Möglichkeit geben, länger nicht gezeigte Varianten aus der Liste der zugelassenen Mutation zu streichen.

André Mißbach
Redaktion Geflügelzeitung

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