Editorial zum Heft
Liebe Leserinnen und Leser,
nicht wenige Hühnerrassen sind vom Aussterben bedroht. Manche Farbenschläge werden nur von ein paar Züchtern am Leben erhalten. Das zeigt ein Blick in die Schaukataloge. Aber auch die zuständigen Sondervereine kennen den Ernst der Lage. Wie kann man diese bedrohten Rassen und Farbenschläge für die Zukunft sichern? Rassegeflügelzüchter sind Idealisten mit unterschiedlichen Vorlieben. Man kann niemanden zwingen, eine bestimmte seltene Rasse zu züchten und damit zu erhalten. Förderprogramme der Fachverbände im Zusammenhang mit der Roten Liste sind ein guter Ansatz, können aber den Fortbestand mancher Rassen wohl auch nicht dauerhaft garantieren.
Seit Jahren wird über das Einfrieren von Hahnensperma diskutiert. Jetzt wird das Vorhaben in die Tat umgesetzt. Der BDRG mit seinem Wissenschaftlichen Geflügelhof, das Institut für Nutztiergenetik des Friedrich-Loeffler-Instituts in Mariensee und die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen werden das Projekt „Kryoreserve beim Huhn“ gemeinsam anpacken. Alles Wichtige dazu lesen Sie auf den Seiten 50 bis 51 dieser Ausgabe.
Ihr
Dr. Uwe Oehm
Redaktion Geflügelzeitung









































