Aktuelle Ausgabe

Zweimal im Monat erscheint Montags die neue Ausgabe der Geflügelzeitung. Von Großwassergeflügel bis zu Tiergesundheit, Haltung und Zucht informiert die Geflügelzeitung die Geflügelzüchter über alle wichtigen Informationen, die neusten Züchtungen und Tierschauen.

Neben den Informationen zur aktuellen Ausgabe finden Sie auf dieser Seite das Editorial sowie das Inhaltsverzeichnis als herunterladbares PDF.

Unsere Themen GZ 4/2021

Die Deutschen Modeneser – wer kennt sie nicht, diese kleine elegante Huhntaubenrasse, mit ihren modellhaften Rundungen und ihrer ästhetischen Ausstrahlung? Sie sind fast bei jeder kleinen Lokalschau vertreten. Bei Großschauen sind sie regelmäßig an der Spitze der Top Ten, bei VDT-Schauen fast immer mit deutlichem Abstand führend. Dies ist auch der Grund, in diesem Jahr einige Beiträge über diese beliebte Huhntaubenrasse erscheinen zu lassen. Die Geschichte der Vorfahren der Deutschen Modeneser, den Triganino Modenese, geht bis in das 14. Jahrhundert zurück. Sie hatten seinerzeit ihre Verbreitung in und um die italienische Stadt Modena, gelegen in der Poebene.

Meine ersten Kindheitserinnerungen mit langschwänzigen Hühnern gehen in die 1950er Jahre zurück, als mein aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft heimkehrender Vater erzählte, er hätte dort von Hähnen mit meterlangen Schwanzfedern gehört. Wir Kinder glaubten dies nicht und sahen es als Märchen an. Erst Jahrzehnte später erfuhren wir, dass es in Japan eine Hühnerrasse mit dem Namen Onagadori gibt, deren Schwanzbesichelung der Hähne nicht mausert und über viele Jahre hinweg wächst.

Die Blauflügelgans sticht unter den Halbgänsen besonders hervor. Subspezies haben sich keine ausgebildet. Die Vögel wirken gänseähnlich und sind nicht ganz so hochbeinig. Die Art lebt relativ eng begrenzt auf den tropischen Plateaus des äthiopischen Hochlandes in einer Höhe zwischen 2 400 und 4 000 Metern. Nach Literaturangaben wird die Gesamtpopulation auf 5 000 bis 15 000 Tiere geschätzt. In ihrem Lebensraum existiert ein überwiegend offenes Gelände, das zahlreiche Flüsse, Seen, Sümpfe und Feuchtwiesen aufweist.


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Holger Schellschmidt - Redakteur Geflügelzeitung
Holger Schellschmidt – Redakteur Geflügelzeitung

wenngleich es vielen inzwischen nicht mehr so leicht fällt, wir müssen alle noch ein wenig Geduld aufbringen. Eine Pandemie ist eben doch keine alltägliche Angelegenheit, und auch Erfahrungswerte im Umgang damit hatte zuvor niemand. So gesehen ist das Tempo bei der Bewältigung durchaus erstaunlich.

Ein anderes, uns unmittelbar beschäftigendes Thema, ist die Vogelgrippe. Mitunter gibt es regional dadurch Einschränkungen. Diese beeinflussen die Planung und Durchführung der Zuchtsaison aber eigentlich nur in geringem Maße. Allerorten steigt daher inzwischen die Spannung, ob sich die eigenen Vorstellungen züchterisch umsetzen lassen. Die Vitalität und Gesundheit der Zuchttiere sind dabei die wichtigsten Garanten für ebensolche Jungtiere. Stimmen also die Voraussetzungen, können auch die Planungen für eine hoffentlich problemlos verlaufende Schausaison in Angriff genommen werden. Wir alle hoffen schließlich, im Herbst wieder an Ausstellungen teilnehmen zu können. Dabei sollte die Aufmerksamkeit auch auf die europäische Ebene gelenkt werden. Durch die Absage der Europaschau in Österreich sind Freiräume entstanden. Einige rassebezogene Europaschauen wurden inzwischen schon angemeldet.

Holger Schellschmidt, Redaktion Geflügelzeitung


Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Bild Inhaltsverzeichnis Geflügelzeitung
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